BACK AGAIN: GOTHIC / WAVE / DARK-WAVE
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Compilation – TRINITY VOL. 1 (CD 2002) ( www.darkcelldigitalmusic.net www.starvox.net )
Die Mischung aus bekannten Bands wie THE EMPIRE HIDEOUS, BELLA MORTE, MURDER AT THE REGISTRY, THE NAKED AND THE DEAD, GHOULTOWN und THE DEEP EYNDE und unbekannteren Acts wie NFD, DEAD AS ROMANCE, THE SINS, BELISHA und einigen anderen ist gut gelungen. Leider zeigt sich dabei, dass die alt bekannten Gruppen die Nase immer noch vorn haben. Anfangen tut es mit NFD, die sicher gerne die Fields Of The Nephilim hören und bestimmt auch die eine oder andere Metal-Platte im Schrank haben. Ziemlich modern und zeitgemäß klingen DEAD AS ROMANCE. Ihr „Future“-Goth dürfte sicher bei einigen DJs in die Rotation kommen. BELISHA und THE SINS klingen beide recht eingängig nach 90er Jahre Brit-Goth, einmal sehr poppig bei BELISHA und einmal etwas rauer bei THE SINS. Der erste richtige Hit kommt von den Altmeistern THE EMPIRE HIDEOUS, gut und treibend, wie gewohnt und erstmals so etwas ähnliches wie Death-Rock. Richtigen Death-Rock der alten Schule bringen dann THE NAKED AND THE DEAD mit ihrem Klassiker „Cassandra“. Warum sie in den 80ern nicht bekannter wurden, wie beispielsweise Voo-Doo Church oder The Plague ist mir ein Rätsel. Aber zum Glück sind sie ja wieder am Start! Die deutschen Vertreter dieser Musikrichtung MURDER AT THE REGISTRY sind auch schon über ein Jahrzehnt dabei und bieten hier einen der besten Songs der CD. Moderner Death-Rock mit toller Gitarre. Kennen tut man auch schon BELLA MORTE, die live ja ganz großartig und schön rockig sein sollen, auf ihren Alben aber nicht immer überzeugen konnten. Hier liefern sie aber einen wirklich guten, rockigen Titel ab. Weniger mitreißen tun ETERNIA, der Gesang ist ziemlich schleppend, während die Musik etwas überladen klingt. MYSSOURI hingegen liefern einen schön ruhigen, akustischen Track ab, der ein wenig nach den Wayne Hussey Solosachen klingt. Ist der an The Mission erinnernde Name nicht nur ein Zufall, sondern bewusst gewählt? Meister Fate Fatal ist mit seiner Band THE DEEP EYNDE natürlich auch vertreten und stellt einen Hit vor, der ziemlich an die 80er erinnert, aber auch eine etwas druckvollere Produktion verdient gehabt hätte. Die Jungs von GHOULTOWN überzeugen einmal mehr mit ihrem Country-Goth-Rock, der es verdient hätte, endlich mal bekannter zu werden. Beschließen tun das Album THE BRIDES mit einem ziemlich 80er-mäßigen Partystück, das wirklich klasse ist, aber mit Gothic- oder Death-Rock wenig zu tun hat. Ich habe keine Ahnung, ob dass nun ein eher untypisches Stück ist, werde aber mal versuchen, mehr über die Band zu erfahren. Ein wirklich schlechtes Stück ist nicht auf „Trinity Vol. 1“, auch, wenn nicht alle Songs Knaller sind. Weit über die Hälfte der Tracks sind jedenfalls echt klasse und zeigen, dass Gothic-Rock auch heute noch nicht tot ist. (A.P.) |
| KONTAKT ZU DEN AUTOREN: (A.P.) = Alexander Pohle (H.H.) = Haiko Herden |