BACK AGAIN: GOTHIC / WAVE / DARK-WAVE

CELL DIVISION – Tsunami/Hypnotized
CELL DIVISION – Promo Mai 2003
CELL DIVISION - Interview
CELL DIVISION - Dissolve

CELL DIVISION – Tsunami/Hypnotized (Promo-CD 2004)

(Thunderdome/Arachnophobia)

Endlich ist das zweite Album der schweizer Gothic-Waver CELL DIVISION erhältlich. Das erste Album „Dissolve“ und diverse Vorabdemos haben mich schon mehr als neugierig gemacht und, um es vorweg zu nehmen, ich wurde nicht enttäuscht! Mit „Tsunami“ werden sich CELL DIVISION garantiert einen soliden Status in der Szene erspielen und hoffentlich so erfolgreich sein, dass sie endlich mal eine richtige Deutschland-Tour machen können.

Die mir vorliegende Promo-CD enthält das Album „Tsunami“ und die Tracks der Maxi-CD „Hypnotized“, sowie den dazugehörigen Videoclip.

Das Album wird mit „The Limetrip“ eröffnet, einem echten Hit, gothicrockiger als zuvor, fast schon Death-Rock und irgendwie erinnert das an Gitane Demone. Es folgt „Anodyne“, ein sehr eigenwilliger Wave-Song, der ein wenig an die „Tinderbox“-Phase von Siouxise And The Banshees erinnnert. „Hypnotized“, die Single-Auskopplung, ist definitiv ein Ohrwurm und aus kommerziellen Gründen garantiert die richtige Wahl für die Maxi. Wer Diva Destruction mag, sollte auch hier mal ein Ohr riskieren. Etwas unauffälliger, aber immer noch solide erscheint „Alien Fantasy“, bevor mit „Râ“ wieder ein echter Knaller kommt, der sich in der Szene sicher durchsetzen wird. Auch hier kommen Gedanken an Diva Destruction hoch, wobei dieser Titel aber schon existierte, bevor die Amerikaner sich in Europa durchsetzen konnten. Prägnanter Bass, gute Gitarren und eine Melodie, die im Ohr bleibt, so gut kann Gothic-Rock heute klingen! Druckvoll und clubtauglich ist auch „Emperor“, das mir wie eine Fortführung des 90er-Brit-Goth vorkommt. Dann gibt es den absoluten Hit von CELL DIVISION um die Ohren gehauen, nämlich „Fingerprints“, ein eher schleppender New Wave-Track, der an beste Siouxsie-Zeiten Mitte der 80er erinnert und für mich schon heute ein zukünftiger Klassiker ist! Dagegen erscheint „Peculiar“ eher schlicht im Gewand von 90er Gothic-Rock. „Peculiar“ wiederum ist ungewöhnlich, weil hier Frau- und Mann-Wechselgesang zu finden ist, erscheint ein bisschen wie Pink Turns Blue zur „Meta“-Phase, sehr schön. Das Album schließt dann mit „Backstage“ ab, dem vielleicht unauffälligsten Titel der CD, der weniger wavig, dafür aber irgendwie soundtrackartig rüberkommt.

Auf der Maxi-CD finden sich dann zunächst drei Versionen von „Hypnotized“, zum einen der sehr glatte, radiokompatible „Radio Edit“ und dann der „Zeraphine Remix“, der ruhiger und etwas elektronischer erscheint. Außerdem der „Kartagon Remix“, der definitiv für die Tanzflächen produziert wurde und mir so gar nicht gefällt. Mit Gothic (-Rock) hat das nichts mehr zu tun. Dazu gibt es noch den „Covah Remix“  von „Fingerprints“, der dunkler und minimalistischer ist, als die Album-Version des Songs.

Den Videoclip zu „Hypnotized“ habe ich noch nicht zum laufen bekommen, was aber wohl an meinem PC liegt.

Keine Frage, das Album „Tsunami“ ist ein echter Hit und wird CELL DIVISION garantiert ein gutes Stück voran bringen. Songs wie „The Limetrip“, „Râ“ und „Fingerprints“ dürften sich bald großer Beliebtheit unter Gothic-Rock-Fans erfreuen und in den Clubs wird „Hypnotized“ sicher für volle Tanzflächen sorgen, insofern ist das bestimmt die richtige Auskopplung. Unter künstlerischen Gesichtspunkten hätten sich sicher einige andere Songs als Single geeignet. (A.P.)


CELL DIVISION – Promo Mai 2003 (MCD 2003)

(www.celldivision.ch )

Endlich was neues von den großartigen Schweizer Wave-Rockern CELL DIVISION. Zwar ist dies noch nicht das neue Album, aber immerhin war man in Berlin mit Thommy Hein im Studio und hat drei Songs aufgenommen.

Als erstes „Fingerprints“, dass das Zeug zum Überhit hat. Man stelle sich vor, Siouxsie Sioux und Gitane Demone hätten gemeinsam einen mittelschnellen Gothic-Rock Song aufgenommen, der zwar klar von den 80er Jahren beeinflusst ist, aber überhaupt nicht altmodisch klingt. Besonders faszinierend ist hier der wummernde Bass, der das Stück sehr kraftvoll macht. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Bassist früher so gar nichts mit der „schwarzen Szene“ zu tun hatte (siehe Interview) und deswegen nicht irgendwelchen Klischees verfallen kann.

Track 2 „The Limetrip“ ist schneller und härter und musikalisch irgendwo zwischen englischem Gothic-Rock und amerikanischem Death-Rock anzusiedeln. Auch hier wieder der treibende Bass und insgesamt absolut hittig.

Mit „Ra“ endet dieses kleine Meisterwerk auch schon wieder. Durch einige Keyboard-Spielereien und die eingängige Melodie ist das sicher der new-wavigste Song hier. Lediglich die Gitarren kommen teilweise fast zu fett rüber, dürften aber Fans des guten alten Brit-Goth mehr als gefallen.

Da wird die Spannung auf das zweite Album der Band doch ordentlich geschürt und besonders reizen würde es mich, die Band mal live auf der Bühne zu erleben, wo sie bestimmt richtig gut abrocken. Wer immer noch den großen Zeiten von Siouxsie And The Banshees nachtrauert (wie ich), könnte in CELL DIVISION eine geniale Aufmunterung finden, nicht, weil sie etwa genau wie die Wave-Punk-Göttin klingen würden (das hört die Gruppe sicher nicht so gerne), sondern, weil sie eine ähnliche Intensität in ihren abwechslungsreichen Songs rüber bringen.

Ich weiß nicht, ob es diese drei neuen Tracks regulär zu kaufen gibt, auf jeden Fall sollten sie schon neugierig auf das kommende Album machen und zu einem Besuch der Homepage von CELL DIVISION anregen.

Ein weiteres, aktuelles Interview wird es spätestens zum neuen Album geben, denn ich halte die Schweizer für eine der besten Gitarren-Wave/Gothic-Bands der letzten Jahre. (A.P.)


CELL DIVISION

Die lachende „Gruftiband“

Ein Interview im Juli 2002

Eigentlich gehöre ich zu den Menschen, die technischen Neuerungen skeptisch gegenüber stehen. So mag ich das Medium CD bis heute nicht wirklich und ich benutze auch kein Mobiltelefon, was mich in meinem Bekanntenkreis zum „Außenseiter“ macht. Auch dem Internet konnte ich anfangs nichts abgewinnen. Als ich dann irgendwann doch online war, habe ich zwar schnell gemerkt, dass man dort zum größten Teil nur Datenmüll findet, aber durchaus auch interessante Informationen. So bin ich beim surfen auf die Schweizer Divus Modus Seite gestoßen, einem Verein, der sich der Förderung des dunklen Schweizer Undergrounds verschrieben hat (www.divusmodus.ch ). Dominique von Divus Modus war so freundlich und hat meine Adresse an einige Bands weiter geleitet, unter anderem auch an CELL DIVISION, die mir darauf hin ihre Debut-CD „Dissolve“ schickten, zu der auf unseren Seiten natürlich auch eine Kritik zu finden ist. Da mir der bodenständige Gothic-Rock der Gruppe ausgesprochen gut gefällt, weil er ohne die heute sonst so typischen Metal-Einflüsse auskommt, beschloss ich, mehr über die Band zu erfahren und schickte ein paar Fragen, die mir Gitarristin Mirjam freundlicherweise beantwortet hat. Da es seit der Veröffentlichung der CD eine wesentliche Umbesetzung innerhalb der Gruppe gab, die Sängerin wurde ausgetauscht, war es vor allem auch interessant, zu erfahren, inwieweit das Veränderungen im Stil der Gruppe gebracht hat...

Wie hat es mit CELL DIVISION angefangen und warum gerade Gothic-Rock (oder Dark-Rock, wie Ihr es selber nennt)?

Cell Division nennen wir uns seit Dani unser Schlagzeuger dabei ist. Angefangen hat es mit Yvette und mir und Heinz der sehr bald mal dazu gestoßen ist. Warum fängt man an Musik zu machen? Irgendwie war es einfach das was man tun musste, so'n Grundbedürfnis. Dark Rock war dann das Resultat das dabei herausgekommen ist. Keine Absicht eigentlich, wir haben uns nie vorgenommen eine bestimmte Stilrichtung zu verfolgen.

Die Altersstruktur in Eurer Band ist ziemlich breit gefächert, wie habt Ihr Euch gefunden und inwieweit prägen Euch die unterschiedlichen Einflüsse?

Heinz hatten wir durch unseren früheren Schlagzeuger kennen gelernt. Dani durch ein Inserat in einer Zeitung und Gelgia durch einen Aushang an einer Musikschule. Die unterschiedlichen Einflüsse prägen uns soweit, dass wohl jeder als er sein Instrument gelernt hat seinen Lieblingsmusikern nachgeeifert hat. Heinz wurde hauptsächlich vom Jazz beeinflusst, Dani vom Punk, Gelgia vom Metal und ich vom Gothic. So sind wir vom Alter und vom Stil kunterbunt zusammengewürfelt!

Die Schweiz ist nicht gerade bekannt dafür, ständig Gothic-Rock Bands hervorzubringen...wie schwer ist es für eine Band, sich mit diesem Musikstil durchzusetzen und gibt es überhaupt Strukturen (Bands, Labels, Clubs, Radioshows, Läden etc)?

Es ist alles en masse vorhanden, außer vielleicht Labels und Plattenfirmen die sich getrauen mal was Neues zu versuchen. Dass es nicht allzu viele bekannte Schweizer "Dark" Bands gibt liegt vielleicht auch daran, dass die Schweiz halt ein ziemlich kleines Land ist. Vielleicht hat man schon gehört von: Young Gods, Carpe Diem , nuuk, Metallspürhunde?

Orientiert Ihr Euch von vorne herein aufs Ausland oder ist Euer erstes Ziel, sich im eigenen Land durchzusetzen?

Eigentlich schielen wir schon eher aufs Ausland, weil´s in Deutschland oder Amerika einfach mehr Möglichkeiten gibt (Labels, Clubs, etc.).

Wie kam es zum „Austausch“ Eurer Sängerin und inwieweit hat das Eure Musik verändert?

Es hatte sich schon längere Zeit angebahnt, dass Yvette keine Lust mehr hatte bei uns zu singen. Ihre Interessen hatten sich einfach verlagert. Sie wollte eine Familie gründen und hat das dann auch getan. Ich denke sie wird bestimmt wieder einmal anfangen Musik zu machen. Es wäre schade wenn nicht, denn sie hat eine einzigartige Stimme. Nach Gelgia hatten wir ziemlich lange gefahndet. Es dauerte 1 Jahr bis wir mit ihr Jemanden gefunden hatten der zu uns passt (musikalisch wie auch menschlich). Klar klingen wir mit einer neuen Stimme jetzt anders, aber vom Grundgefühl her ist es immer noch dasselbe.

Ist es eigentlich ärgerlich, dass man als Gitarren-Band mit Sängerin immer mit Siouxsie And The Banshees verglichen wird und wie seht Ihr selber diesen Vergleich?

Es ist überhaupt nicht ärgerlich mit einer guten Band verglichen zu werden. Yvettes Stimme klang sehr ähnlich wie die von Siouxsie, aber vom Sound her sehe ich nicht allzu viel Ähnlichkeit.

Wieso war Eure erste CD eine Eigenproduktion? Wollte Euch kein Label oder war es eine bewusste Entscheidung, alles selber zu machen?

Uns wollte keiner (schnüff). Naja vielleicht haben wir auch zu früh aufgegeben ein Label zu finden. In der Schweiz z.B. hatten wir es gar nicht erst versucht. Da wir über ein eigenes Studio verfügen, lag es eh nahe alles selber zu machen. Das Problem ist der Vertrieb und die Promo die du nicht hast wenn deine CD nicht auf einem renommierten Label erschienen ist.

Wie ist der Kontakt zu anderen Bands? Hilft man sich da gegenseitig mit Auftritten etc. und welche Rolle spielt das Internet dabei?

Der Kontakt zu anderen Schweizer Bands ist sehr gut, kein Konkurrenzgehabe oder so. Man organisiert z.B. gemeinsame Konzerte und tauscht Tipps und Erfahrungen aus. Das Internet ist eine grandiose Sache vor allem für Newcomer Bands. Das ist ein Medium wo du die Promotion für deine Band selber anpacken kannst. Man kriegt Kontakt zu Bands, Clubs etc. in der ganzen Welt. So hatten wir z.B. eine CD Rezi in einem Russischen Magazin (Dark City). Vor allem können Musikfans ohne die Gehirnwäsche der Musikindustrie neue Bands entdecken. MP3s werden weiterempfohlen etc. Es stört mich auch nicht die Bohne dass wir bei Napster zu finden sind, denn der Nutzen ist größer als etwaige nicht verkaufte CD's.

Wie darf man sich Eure Liveauftritte vorstellen? Gibt es eine „große“ Show oder eher „Musik pur“?

In erster Linie geht es schon um die Musik. Aber wir versuchen auch optisch etwas zu bieten. Bei unserem Konzert in Konstanz z.B. hatten wir so eine Konstruktion gebaut wo wir beim letzten Song Blütenblätter von der Decke herunterrieseln lassen konnten. Teil Zuschauer hatten dann die Blüten retour auf die Bühne geschmissen und das hat recht Stimmung gemacht. Teil Leute sagen dass wir für eine "Gruftiband" zuviel lachen würden auf der Bühne :-)

Inwieweit würdet Ihr für kommerziellen Erfolg Kompromisse eingehen? Stellt Euch vor ein Majorlabel wedelt mit einem dicken Scheck, dafür müsst Ihr aber andere Kleidung tragen, in Talkshows auftreten und ein paar „angesagte“ 70er Jahre-Klänge in Eure Musik einbauen...

Tja, ich glaube dann bleiben wir lieber arm und ohne Majorplattendeal. Ich verkaufe mich schon wenn ich von 8-5.00 Uhr ins Büro gehe um zu arbeiten. Wenn ich Musik mache, will ich genau das tun, was echt und aufrichtig ist. Abgeneigt wären wir nicht, wenn ein Producer unsere Musik versteht und uns wertvolle Tipps beim Arrangement und Sound geben würde. Weil vor lauter Bäumen sieht man manchmal den Wald nicht mehr. Deine eigenen Songs kannst du selber sehr schlecht beurteilen, darum sind wir für ehrliche Kritik sehr dankbar.

Was ist für die nähere und fernere Zukunft geplant? In welche Richtung werdet Ihr gehen und was dürfen die Fans erwarten?

Wir werden so bald wie möglich einen neuen Tonträger herausbringen. Das wird vermutlich vorab ne Maxi-CD mit 3 neuen Songs sein. Genügend Material für eine ganze CD hätten wir zwar, aber vorerst brauchen wir etwas Repräsentatives mit unserer neuen Sängerin Gelgia. Die Richtung bestimmt das Leben und die Fans können sicher sein, dass, was sie von uns zu hören bekommen, (dark) rockt.

Habe ich was Wichtiges zu fragen vergessen? Irgendwas, was Ihr unseren Lesern noch sagen wollt?

Äähh, nöhh, wir sind sprachlos. Oh klar ja doch, unsere CD  "Dissolve" kann man natürlich auch kaufen. Sie kostet 25 Schweizer Franken oder 15 Euro plus Porto, anfordern kann man sie auf info@celldivision.ch . Schaut doch mal auf unserer Homepage http://www.celldivision.ch vorbei. Anregungen und Kritik (natürlich auch Lob) sind immer willkommen!

Soweit CELL DIVISION in eigenen Worten. Auf jeden Fall sollte jeder, der jetzt vielleicht neugierig geworden ist, mal die Website der Schweizer besuchen, die sich vom Layout anderer typischer Bandseiten wohltuend abhebt.

Da mich extrem interessiert hat, wie die Band mit neuer Sängerin klingt, habe ich mich sehr gefreut, als ich eine Vorab-CD mit neuem Demomaterial bekam. Die 5 Songs sind noch rau und unproduziert und wie mir Mirjam dazu schrieb „...überhaupt noch nicht fertig.“

Dennoch können sie einen guten Eindruck davon vermitteln, auf was sich die Hörer in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft freuen dürfen. Stilistisch bleiben sich CELL DIVISION treu und spielen weiterhin straighten Gothic-Rock, der sich mehr oder weniger an den 80er Jahren orientiert. Die Siouxsie-Anklänge sind tatsächlich geringer geworden, wenn auch nicht ganz verschwunden, wie man gleich am ersten Titel „Fingerprints“ erkennen kann. Die neue Sängerin Gelgia passt mit ihrer recht vielseitigen Stimme perfekt in den Sound der Band und klingt etwas „punkiger“, als Vorgängerin Yvette. Keine Frage, mit der nächsten Veröffentlichung und hoffentlich vielen Live-Gigs auch in Deutschland, dürften CELL DIVISION einen gehörigen Schritt nach vorne machen. Was Professionalität angeht, haben CELL DIVISION den ganz tiefen Underground längst verlassen. Irgendwann werden auch die drei „großen“ Magazine in Deutschland nicht mehr umhin kommen, die Band ausführlich vorzustellen, bislang hielten sie es nur für nötig, kleine (allerdings positive) Besprechungen zu bringen. Hoffen wir, dass das in der Szene gelegentlich beschworene Gothic-Rock Revival kurz bevor steht, dann könnten CELL DIVISION bei den Bands in der ersten Reihe dabei sein. (A.P.)


CELL DIVISION – Dissolve (CD 2000)

( www.celldivision.ch )

What about an often rumoured Gothic-Rock Revival? If I listen to bands like the German Reptyle or CELL DIVISION from Switzerland, I begin to believe in it!

„Dissolve“ is the first, self produced CD of CELL DIVISION and it features fantastic Dark-Rock (as the band calls their music themselves) with female vocals.

First of all, I thought, that CELL DIVISION would be a joy Division influenced band, not only, because of the name, but also of the cover artwork, which looks much like an old Factory Records cover. Anyway, CELL DIVISION sound different, they play very 80s influenced Gothic-Rock without any boring Metal moments. Their music remembers me a lot on Ghost Dance, All About Eve and Die Laughing, but sometimes also  on Gitane Demone, Faith And The Muse and Siouxsie And The Banshees. If anybody still remembers the end 80s Hamburg based band Ill Omen or Infected Virgins, they give a good idea about, how CELL DIVISION sound. All in all a very fine mixture of influences and I am sure, the band is really great live on stage.

„Dissolve“ was recorded back in 2000 with singer Yvette G., who left the band later and was replaced by Gelgia C. So I await unpatiently new recordings of the band. Soon, we will interview the band to get more infos about a very promising Gothic-Rock band. The song „Skin Fetish“ is possibly a future classic! (A.P.)