BACK AGAIN: GOTHIC / WAVE / DARK-WAVE
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THE BLACK RIBBON –
Schenefeld, Schulzentrum Achter De Weiden – 27.05.1989 THE BLACK RIBBON – Hamburg, St. Jakobus – 04.März 1989 THE BLACK RIBBON - Deadly Consequences THE BLACK RIBBON – Hamburg, St. Jakobus – 21.11.1987 THE BLACK RIBBON – Hamburg, Goethe Gymnasium 27.08.1987 THE BLACK RIBBON – Schenefeld, Schulzentrum Achter De Weiden – 27.05.1989 (Live CD-R 1989) (NLW lindbergh@backagain.de ) Nach dem erfolgreichen März-Konzert in der St. Jakobus.-Kirche spielten THE BLACK RIBBON natürlich auch auf der 20-Jahres-Jubiläumsfeier des Goethe Gymnasiums, die seltsamerweise an einer ganz anderen Schule stattfand, aber wen interessiert das wirklich? Das Programm wurde etwas zusammen gekürzt, entsprach grob aber dem vorher gehenden Konzert und erfreut durch gute Versionen der bekannten Songs wie „Novel Of Religious Paranoia“ oder „(The Effects Of) Watching“. Natürlich war auch diesmal „Mad On The Beach“ dabei und ein Teil des Publikums sorgte dafür, dass der Auftritt als „Pogo Dance Night“ in die Annalen der NLW einging, zumindest war die Stimmung sehr gut, während einige andere Gäste Türen zudingsten. Die Aufnahme des Konzertes ist durchwachsen. Zwar wurde das Ganze über das Mischpult mitgeschnitten, doch da war die Stimme viel zu laut. Keyboard und Schlagzeug sind einwandfrei, dafür hört man kaum Gitarre und Bass. Schade, wenn das Abmischungsverhältnis besser gewesen wäre, hätte dieses Konzert ein echter Knaller werden können und dürfte heute viele altgediente Waver begeistern. Marco´s Begeisterung lässt manchmal etwas zu wünschen übrig („jaaaa....Danke“, „Haiko, mach´ Deinen mystischen Teil“), dafür versucht Haiko Herden beim Gesang so richtig hart zu klingen. Ingo hat das alles sowieso nicht besonders interessiert, da er nicht auf unserer Schule war und außer Haiko, Marco und mir niemanden kannte. Leider war dies das letzte Konzert in dieser Besetzung und irgendwie das Ende von THE BLACK RIBBON, obwohl mit einem Matthias noch ein neuer Gitarrist ausprobiert wurde, der aber schon nach einer viel versprechenden Probe nichts mehr von sich hören ließ. Das ganze Chaos dieses legendären Abends wurde übrigens auch auf Video festgehalten und hat unzählige unter Eingeweihten legendäre Sprüche hervor gebracht. Erwähnenswert an diesem Abend waren auch noch Auftritte von der Band „Childhood´s Dream“ (oder „Childhood Dreams“ ?) und eine wirklich kultige Jam-Session, an der auch Herr Eriek teilnahm. Um es mit Thorsten´s Worten zu sagen: „Wer Jam machen wollte, wurde abgesessioned.“ (A.P.) THE BLACK RIBBON – Hamburg, St. Jakobus – 04.März 1989 (Live CD-R 1989) (NLW lindbergh@backagain.de )
Warum von diesem Auftritt weder ein Video, noch Fotos (außer das eine vom Soundcheck) existieren, ist mir schleierhaft. (A.P.) THE BLACK RIBBON – Deadly Consequences (CD-R 1988) (NLW lindbergh@backagain.de ) Zu den Hochzeiten der NLW und von THE BLACK RIBBON wurde jeder Ton, der irgendwo aus einem Instrument kam mitgeschnitten, so auch diverse Probeabende, wie dieser hier vom 08.12.1988, der perfekt den damaligen Stand der Band zeigt, nämlich die im Laufe des Jahres auf 4-Spur aufgenommenen Tracks (bis auf „Relieve Me To Anxiety“), die auch die Grundlage für die späteren Liveauftritte bildeten. Die Soundqualität ist hörbar, allerdings natürlich keine Studioqualität. Dafür sind die Versionen, inclusive aller hübschen Verspieler, recht gut gelungen und Songs wie „(The Effects Of) Watching“, „Novel Of Religious Paranoia“ und „A Perfect Dawn“ zeigen ihre Qualitäten. Bei „Dirty Man“ und „Why Should It End Like This“ wird richtig losgerockt und „One Moment“ zeigt einmal mehr, dass es eigentlich ein Evasion On Stake-Song ist und nie so richtig ins Programm von THE BLACK RIBBON gepasst hat. Für Fans sind diese Aufnahmen eine nette Ergänzung, auch, wenn kein unbekanntes Material dabei ist. (A.P.) THE BLACK RIBBON – Hamburg, St. Jakobus – 21.11.1987 (Live-CD-R 1987) (NLW lindbergh@backagain.de ) Nach den Auftritten mit dem Stahlschlagzeug in der Hamburger Pausenhalle im August 1987, formierte sich THE BLACK RIBBON um. Lars Hilgenfeldt war nun fest in der Band, dafür stieg nach Mark Liedtke auch Michael Kümmel aus, der durch Ulf Kaiser ersetzt wurde, der ansonsten die Gitarre für die Trash-Metal Band Erosion spielte und heute bei OHL und Der Fluch mitwirkt. Im November stand ein weiterer Auftritt an, erstmals in der katholischen St. Jakobus-Kirche in Hamburg-Lurup. Das Stahlschlagzeug ließ man von vorneherein weg, dafür spielte Lars einige Keyboards und sang bei einigen Songs. Zudem wirkte er in Georg Link´s Band Crystal Voice mit, die als Vorgruppe auftrat und sich später in Synvoice umbenannte. Dieser erste „richtige“ THE BLACK RIBBON-Auftritt bestand fast ausschließlich aus Liedern, die in den Vorgänger-Bands Cruel Vengeance und Johnny Beton And The Mörtels, sowie anderen NLW-Acts entstanden sind, präsentierte aber auch seltene, bis heute kaum gehörte Lieder wie „Three Birds In The Sky“ und das düstere „Memories Of A Goddamn Past (The Other Song)“. Natürlich ist „Mad On The Beach“ dabei und das kultige „People Of 21“, sowie andere Wave-Perlen. Der Sound ist durchwachsen und dürfte Soundfetischisten nicht befriedigen. Fans von THE BLACK RIBBON werden aber in nostalgischen Gefühlen schwelgen und ich bin traurig, dass ich den Auftritt damals nicht persönlich miterlebt habe. (A.P.) THE BLACK RIBBON – Hamburg, Goethe Gymnasium 27.08.1987 (Live-CD-R 1987) (NLW lindbergh@backagain.de ) Nach dem „Short Life“ Konzert im Dezember 1986 probten Johnny Beton And The Mörtels einigermaßen regelmäßig, bzw. ließen die Probeabende in Karlsquell-Gelage ausarten. Irgendwann stand ein Schulfest am Goethe Gymnasium an und man beschloss, dort zwei Kurzauftritte zu machen. Als Verstärkung holte man Lars Hilgenfeldt in die Band, der ein Stahlschlagzeug spielen wollte, was Mark Liedtke aber alles zu chaotisch war und ihn zum Ausstieg aus der Band bewegte. Kurzerhand benannte man sich in THE BLACK RIBBON um und startete den ersten Auftritt, der leider nur aus drei Liedern bestand. Dies waren allerdings die Klassiker „Short Luck“, „Mad On The Beach“ und „Your Death“. Der Sound ist ziemlich bescheiden und Lars kann man nicht gerade ein besonders großes Rhythmusgefühl zusprechen. Kleine Mädchen fühlten sich gestört und baten darum, etwas leiser zu sein und vor dem zweiten Auftritt (der zwar besser war, aber leider nicht dokumentiert ist) fand man eine Tomate auf dem Schlagzeug. All dies macht den Auftritt absolut kultig, allerdings wohl nur für Leute, die damals dabei waren. Trotzdem, diese drei Songs sind ein Zeitdokument, da der Auftritt eigentlich die Geburtsstunde von THE BLACK RIBBON war, einer Band, die danach zwei Jahre Lurup aufmischte! (A.P.) |
| KONTAKT ZU DEN AUTOREN: (A.P.) = Alexander Pohle (H.H.) = Haiko Herden |