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SEX MUSEUM
– Fly By Night (CD 21.07.2004)
(Locomotive Music)
Ob
man den Bandnamen dieser alteingesessenen, spanischen Gruppe nun als
vielversprechend bzw. anspruchsvoll erachtet, bleibt wohl jedem selbst
überlassen. Feststeht, dass SEX MUSEUM schon seit 1986 gemeinsam
musizieren und bislang 9 Alben und 12 Singles herausgebracht haben.
Dennoch sorgten sie außerhalb ihres Heimatlandes immer nur für mäßiges
Aufsehen, wobei das Quintett unter anderem auch schon auf deutschen Bühnen
stand. Vielleicht ändert sich das ja, wenn erst mal die neue
Doppel-Live-CD „Fly By Night“ durch’s Volk geht. Das Teil enthält
16 Songs, die während eines Gigs in Madrid mitgeschnitten wurden. Zugleich
könnte die Platte ein Best-Of darstellen, da die Setlist der konservierten
Show Songs aus ihrer gesamten bisherigen Diskografie beinhaltet. Hier wird
munter und klassisch gerockt, sodass es jeden Liebhaber des traditionellen
Hard Rocks der 70er Jahre wohl gleich in herrliche Nostalgie versetzt,
nicht nur wegen ein paar enthaltenen Coverversionen von Songs großer
Rock-Veteranen wie AC/DC, DEEP PURPLE und THE WHO. Gekonnt beleben SEX
MUSEUM das alte Feeling wieder, ohne dabei einen peinlichen
Revival-Versuch hinzulegen. Das Album kommt im schicken Pappschuber und
bringt des weiteren ein umfangreiches Booklet voller Live- und
Backstagefotos mit sich. Für Freunde dieser Musikrichtung garantiert eine
lohnenswerte Anschaffung. (Daniel Hinrichsmeyer)
SEX
MUSEUM – Speedkings (CD 05.11.2001)
(Locomotive
Music)
Zwei Jahre alt ist das letzte
Album “Sonic“ der spanischen Band SEX MUSEUM bereits und nun gibt es
wieder neues Futter für die Fans. SEX MUSEUM machen in erster Linie Rock,
Rock der härteren Sorte und mixen dies mit kiffigen und hirnvernebelnden
Psychedelic-Parts, die aus den 70er Jahren stammen könnten. Zehn Singles
hat das gemischte Quintett bereits auf den Markt gebracht und einige
Alben, die sie in Spanien bekannt gemacht haben, doch auch im europäischen
Ausland konnte man bereits auf mehreren Festivals Erfolge feiern. Das neue
Album ist wiederum live eingespielt worden (bis auf den Gesang und einigen
Akzentgitarren), was man dem Endergebnis absolut anhört und den Sound
fett und erdrückend macht, aber ohne den Garagencharakter zu zerstören.
Nun wisst Ihr also, in welches Album ihr mal reinhören solltet. (H.H.)
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