BACK AGAIN: ROCK

THE FLAMING SIDEBURNS – Hallelujah Rock´n´Rollah (CD 02.07.2001)

(Bad Afro Records/Voices Of Wonder)

Nun ist es denn auch soweit, die FLAMING SIDEBURNS veröffentlichen nach diversen Vinyl-Geschichten und Samplerbeiträgen und auch der erfolgreichen Split-MCD mit den HELLACOPTERS nun ihr nächstes Full Length-Album auf einem silbernen Tonträger. Stilistisch hat sich im Hause SIDEBURNS nichts getan, es ist immer noch fetzender, kraftvoller, schrammelnder und nach vorne gehender Garagen-Rock´n Roll. Obwohl all diese Elemente eigentlich in allen Songs enthalten sind, schaffen sie es, alle Songs individuell klingen zu lassen. Vermengt noch mit einigen Prisen Soul, Punk und einer gehörigen Portion Pfeffer unterm Hintern dürften auch Liveauftritte der Band ein unvergessliches Erlebnis werden. Im Sommer 2001 werden die SIDEBURNS auf diversen Festivals spielen und im Laufe des Jahres 2001 auch eine einmonatige Europatournee veranstalten. Ich würde Euch raten, ein Konzert in Eurer Nähe mal zu besuchen. (H.H.)


THE FLAMING SIDEBURNS – It´s Time To Testify... Brothers And Sisters  (CD)

(Bad Afro Records / Indigo)

The Flaming SideburnsTHE FLAMING SIDEBURNS kommen aus Skandinavien und bringen eine CD heraus, die uns dreckigen, ultraschmutzigen Rock´n Roll um die Ohren haut mit einem Sänger, der lieber kreischt (das ganze auch noch ohrenbetäubend verzerrt) als singt. Die Band besteht aus Leuten, die vorher in Bands wie TEENAGE KICKS, ISEBEL´S PAIN und JACK MEATBEAT spielten. Mir persönlich ist keine davon bekannt, aber das muß ja nix heißen. Die FLAMING SIDEBURNS begannen ihre Karriere in einer Bar in Helsinki namens Club Bama Lama Parte-e-e und spielten meistens Songs aus den 60ern nach. Nachdem sie etwas bekannter wurden und auch anderweitig Gigs spielten, kamen dann immer mehr eigene Nummern dazu und die SIDEBURNS tourten dann durch Europa, auch schon in den USA. Auf diesem Album sind übrigens die ersten beiden Singles, eine 10“ und eine neue 7“ sowie zwei ganz neue Songs enthalten. Live kann ich mir die Band auch gut vorstellen, in einem dunklen, kleinen Club gibt es bestimmt eine geniale Live-Atmosphäre. Erinnert mich übrigens ein wenig an die BAZOOKAS aus Hamburg. (H.H.)

Schaut auch unter diesem LINK hier nach dem Duell mit den Hellacopters.