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SKUNK – Only Lunatics (CD 05.05.2003)
(Supermusic/Zomba/Pias)
Was
diese Band für eine Musikrichtung betreibt, verrät zweifelsfrei der Name.
Das ist, als wenn sich eine Band Pop, Punk oder Heavy Metal nennt. SKUNK
also machen Skunk, diese berüchtigte Mischung aus Punk und Ska. SKUNK kommt
irgendwo aus dem Ruhrpott (Oberhausen) und besteht aus fünf Menschen. Die
Musikrichtung haben sie sicherlich nicht erfunden und was sie da treiben,
ist kein Novum in der Musikgeschichte oder gar besonders originell, doch
SKUNK haben sich trotzdem einen eigenen Platz im Genre gesichert, denn zu
den üblichen Bläsern, Reggae- und Swing-Elementen sowie den treibenden
Punkrockgitarren gesellen sich bisweilen und in verstärktem Einsatz diverse
folkloristische Instrumente, wie zum Beispiel Akkordeon oder Dudelsack. Auch
der Moderne verschließt man sich nicht und durch Riffs, die man auch bei
modernen Act findet und sogar ein bisschen Turntable-Gescratche schafft man
die Gratwanderung zwischen Altbackenem und aktuellem Sound. Wenn ich SKUNK
höre, bin ich oft an die Terrorgruppe erinnert. Der alte Sänger Frank
übrigens, der auf „Stronger Than You“ zu hören war, ist übrigens nicht mehr
dabei, der mischt nun bei den SKUNK ALLSTARS mit und veröffentlichte wenige
Wochen vorher „Bleeding Hearts And Smiling Faces“. Nun singt ein Herr namens
Mike und ich kann nicht gerade behaupten, dass dies der Band geschadet
hätte, eher im Gegenteil. Anspieltip ist für mich „Teenage Farytale“, der
dem Album auch gleich als Opener dient. Also, wie gesagt, nicht die
Offenbarung des Jahres, aber kaufenswerte Gute-Laune-Musik, den die Band
übrigens Multistyle-Ska-Core kennt. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. (H.H.) |