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SCHWARZ AUF WEISS – Jugendstil (CD 2002)
(Weserlabel/Indigo)
Das
ist eine Platte, die wirklich vom ersten Moment an begeistert. Das liegt
wahrscheinlich in erster Linie daran, dass ich ein Ü30 bin, also jemand, der
älter als 30 Jahre alt ist. Auf „Jugendstil“ werden Jugenderinnerungen wach.
Die Booklet-Mitte zeigt es sehr schön und listet einfach einige Schlagworte
auf: „Fliwatüt, Raider, Dalli Dalli, Formel 1, Barschel, Quartette“ und so
vieles mehr. All die Dinge, mit denen ich und unzählige andere Ü30s
aufgewachsen sind. Diesem Heiligen Gral also frönen SCHWARZ AUF WEISS und
nach ihrem Debutalbum „Supersprint“ aus dem Jahre 2000 können sie mit ihrer
punkigen Skamusik begeistern, über auch U30s, also diejenigen, die jünger
als 30 Jahre sind. Mit acht Mann stehen sie auf der Bühne und fegen dabei
das Publikum mit ihrem Sound weg. Der Drive und die Kraft kommen auch auf
der CD zum Vorschein, wobei hier naturgemäß die Haarevor den Boxen nicht
wehen. Im trauten Heim hat man Gelegenheit, sich auch ein bisschen auf die
guten Texte zu konzentrieren, die in deutscher Sprache intelligent und
einfallsreich daherkommen. Die CD wurde auch mit einigen Gastmusikern
aufgenommen, als da wären Peter Hein (Fehlfarben), „Jello Biafra (Dead
Kennedys), Thomas Scholz (The Busters), Fabsi (ZK, Mimmis, Fabsi und der
Peanutsclub) und noch einige andere. Eines ist schon mal klar: Das Album
wird in meine Top 10 des Jahres 2002 gehören! (H.H.)
Im Zuge der ZEIT IST REIF-TOUR dann live zu
sehen:
16.08.2002 Köln/Büze
Ehrenfeld
07.09.2002 Osnabrück/Ostbunker
08.09.2002 Bielefeld/Forum
11.09.2002 Frankfurt/Batschkapp
12.09.2002 Stuttgart/Röhre
13.09.2002 München/Backstage
14.09.2002 Berlin/SO 36
15.09.2002 Leipzig/Conne Island
16.09.2002 Oldenburg/Amadeus
17.09.2002 Rostock/Mau Club
18.09.2002
Hamburg/Schlachthof
19.09.2002 Hannover/Faust
20.09.2002 Dortmund/F2W
21.09.2002 Düsseldorf/Haus der Jugend |