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SHANE MACGOWAN – The Crock Of Gold (CD 08.02.2000)
(ZTT/SPV)
Der
Sänger SHANE MACGOWN dürfte wahrscheinlich jedem als Sänger der legendären
Folkpunk-Gruppe THE POGUES bekannt sein. Die Band hat sich damals im Jahre
1991 in etwas unrühmlicherweise von ihm getrennt und ohne ihn unter diesem
Namen weitergemacht. SHANE war damals wegen seines Alkoholkonsums und
einiger Drogenexzesse mit der Band in Konflikt geraten. Beide, sowohl THE
POGUES, als auch SHANE MACGOWN konnten nie wieder an ihre alten Erfolge
anknüpfen. Shane brachte 1993 das noch recht erfolgreiche Soloalbum „The
Snake“ auf den Markt, wobei das Wort „Soloalbum“ natürlich nicht richtig
ist, denn er hat sich eine neue Band zusammengestellt, die sich THE POPES
nannte. Man wandelte weiter auf den irischen Wurzeln, doch wurde die Musik
im ganzen etwas rockiger und entfernte sich etwas von den traditionalen
Instrumenten, bzw. nutzte sie nicht mehr ganz so intensiv wie noch bei den
POGUES. Die Songs sind dementsprechend auch etwas rockiger geworden, aber
immer noch sehr rau und derb, meist auch sehr trinkselig. Ich persönlich
finde aber „The Snake“ ein wenig gelungener, denn das Album strahlt noch
eine gewisse Art Melancholie aus, die man auch „The Crock Of Gold“ ein wenig
vermisst. Hier geht es eher fröhlich zu, sehr positiv und vor allem sehr
kraftvoll. Kann man sagen, dass die Musik reifer geworden ist? In jedem Fall
hat sie nicht mehr so viele Ecken und Kanten und wirkt ein wenig
glattgefeilter. (H.H.) |