BACK AGAIN: POP REVIEWS
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KIM
WILDE - Love Blonde - The Best Of Kim Wilde KIM WILDE - Teases & Dares (CD 1984)
Mit dem vierten Album „Teases & Dares“ schaffte es KIM WILDE einmal mehr, eine wirklich gute Pop-Platte zu machen, auch wenn zumindest in Deutschland der ganz große Erfolg sich nicht mehr einstellte. Dennoch sind zwei Hitsingles auf dem Album, zum einen „The Touch“, zum anderen das erfolgreichere „The Second Time“. Die weiteren Auskopplungen „Shangri-La“ und „Rage To Love“ konnten hingegen wenig Aufsehen erregen. Dafür ist mit „Janine“ ein Mega-Ohrwurm auf der Platte, der zu einem meiner liebsten KIM WILDE Titel geworden ist. Gerne stelle ich meinen CD-Player bei diesem Lied auf Repeat und höre das Stück 10 x am Stück. „Teases & Dares“ ist sicherlich nicht das beste Album von KIM WILDE, aber auf jeden Fall eine Platte, die man eigentlich immer auflegen kann. Als Tip hier noch die beste und informativste KIM WILDE Seite : www.kimwilde.com . Wer auf dieser Seite irgendwas vermisst muss selber KIM WILDE sein. Eine absolute Topadresse. (A.P.) KIM WILDE - Love Blonde - The Best Of Kim Wilde (Video 1984) (PMI/Emi) Die
erste KIM WILDE LP war 1981 eine meiner ersten selbstgekauften
Schallplatten und KIM WILDE war eines meiner ersten Teenie-Idole (damals
neben Adam Ant und, ich gestehe es: Shakin Stevens). Auch heute höre ich
immer noch gerne KIM WILDE, bevorzugt die früheren Sachen aus den 80er
Jahren, aber auch die späteren Lieder waren immer noch hörenswert. 1984
erschien die erste Videoclip-Zusammenstellung von KIM WILDE, enthalten
waren sechs der frühen Videos, von „Kids In America“ und „Chequered
Love“ über „Cambodia“ und „View From A Bridge“ bis „Child
Come Away“ und „Love Blonde“. Zu der Zeit hatten Videoclips gerade
ihren großen Durchbruch, nicht zuletzt durch den Start von MTV in Amerika
1981. Auf diesem Video gibt es jetzt zwei Arten von Clips, zum einen die,
in der die Band gut gestylt in eine Kulisse gestellt wurde und den Song
spielte, höchstens unterstützt von bunten Scheinwerfern , Nebel und ein
paar einfachen Bildeffekten („Kids In America“, „Chequered Love“,
„View From A Bridge“ und „Love Blonde“), zum anderen die Clips,
die die Story des Textes in Bildern erzählen („Cambodia“ und „Child
Come Away“). Beides wurde damals noch ohne großen Schnick-Schnack und
unzählige Schnitte produziert, d.h. der Zuschauer wurde nicht durch eine
Bilderflut überwältigt, wie bei heutigen Videoclips, die nur vom Song
ablenken sollen, weil der meist nicht genug Substanz hat. Hier sieht man
noch richtig, wie die Musiker aussehen und nicht nur ein Flackern auf dem
Bildschirm. Die Songs auf dieser Cassette kennt sicherlich jeder, der in
den 80ern aufgewachsen ist, denn es waren alles weltweite Top 10 Hits.
Zumindest die ersten vier Titel kann man durchaus auch noch als New Wave
bezeichnen, wenn auch schon sehr poppig. Auch das Aussehen der Musiker und
KIM WILDEs passt in das Bild. KIM im schwarzen Outfit mit Minirock und
blonden toupierten Haaren lässt jedes kleine Gruftie-Mädel heute blass
aussehen. Zudem waren sich die Produzenten damals schon der erotischen
Ausstrahlung von KIM WILDE bewusst und haben diese häufig auch in die
Clips einbezogen, was mir als spätpubertären Fan natürlich viel Freude
macht, immerhin würde ich sie immer noch als eine meiner ewigen
Traumfrauen bezeichnen., auch, weil sie nicht nur gut aussieht, sondern
auch eine wirklich tolle Stimme hat und damit auch was anfangen kann. Beim
Ansehen dieser Videocassette fühle ich mich gleich wieder 20 Jahre in der
Zeit zurückversetzt. (A.P.)
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