BACK AGAIN: POP-REVIEWS

WHEN IN ROME – s.t. (CD 1988)

(10 Records/Virgin)

Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich als großer Liebhaber von 80er Jahre (Synthie-) Pop und Bands wie Ultravox, Human League, OMD, New Order und Anverwandten, bis vor einigen Jahren nichts von WHEN IN ROME gehört hatte, bis sie mir mit dem Titel “The Promise” auf einem 80er Sampler zu Gehör kamen und ich ein neues Lieblingslied hatte. Übers Internet bekam ich einige wenige Informationen über die Band und erfuhr, dass es auch ein nach der Band betiteltes Album gibt. Natürlich ist „The Promise“ darauf auch vertreten. Der Song ist wohl einer der melodiösesten Tracks, die es überhaupt gibt, zudem ausgesprochen monumental und pompös produziert, ohne jedoch in schmalzige Gefilde abzugleiten. Wie erwartet, können die anderen Titel auf dem Album da nicht ganz mithalten, so ein Lied schreibt eine Band wohl nur ein einziges Mal. Dennoch enthält die Platte eine ganze Reihe eingängiger, mittelschneller Popsongs, die gut im Ohr bleiben und gut in die stilprägenden 80er Jahre Filme wie „Breakfast Club“, „Ist sie nicht wunderbar“ und „Pretty in Pink“ gepasst hätten. Vielleicht kennt der eine oder andere auch noch die kanadische Band Images In Vogue, die man ganz gut als Vergleich heranziehen kann. Wer auf derartige Musik steht, macht sicher nichts mit WHEN IN ROME falsch. (A.P.)