BACK AGAIN: POP REVIEWS

DAS POP – The Human Thing (CD 2004)

(Haldern-Pop Recordings/Cargo)

Ewig ist es her, das Debut-Album, genauso genommen im Jaher 2000 und nun, 40 Kompositionen und einen Soundtrack zu „Les Enfants de l´Amour“ später, gibt es neues Futter. Beim allerersten Mal hören glaubt man, dass die Musik von DAS POP seichtes Geplänkel ist und uninteressant an einem vorüber zieht, doch im Laufe der Spielzeit wird man immer mehr gefangen von dem lieblichen Sound dieser belgischen Band um Bent van Looy. Unaufdringlich und immer ein bisschen vergnüglich-süßlich erinnert mich das Ganze manchmal an Throw That Beat In The Garbage Can. Als Anspieltipps muss man die Titel „All Wrong“ und „Never There“ nennen, aber den Vogel schiesst DAS POP ab mit dem titelgebenden „The Human Thing“ und „Du (Geman Version)“, das sind zwei echte POP-Perlen, die ich momentan rauf und runter dudel. „The Human Thing“ hat tatsächlich ein bisschen New Order-Anleihen, insbesondere vom Gesang und der Gitarre sowie dem ganzen Rhythmus her und „Du“, bitte nicht lachen, klingt vom Feeling her ein bisschen nach Chris Rea, den ich im Übrigen sehr verehre (auch hier bitte nicht lachen). Man sollte unbedingt mal reinhören in das Album und immer dabei im Hinterkopf haben, dass die Musik immer besser wird, je öfter man sie laufen lässt.  (H.H.)


DAS POP – I Love (CD 21.05.2001)

(Pias / Connected)

Die Band DAS POP kommt aus den Beneluxstaaten und hat sich im Jahre 1997 gegründet. Eine erste Single wurde selbst produziert und veröffentlicht, im Jahre 1999, nachdem man bei Pias gelandet war, folgten zwei weitere. Heir ist nun das Debut-Album, wobei Sänger Bent Van Looy allerdings dazu sagen muß, daß es eigentlich schon das zweite sei, da das erste bereits im Kopf veröffentlicht wurde. Dies hat man gemacht, um Erstlingsfehler zu vermeiden. Beschreiben tut er die Musik als „Melange aus Beatles, Pink Floyd, Blur, Smiths mit einem Schuss ´Game Boy“-Melodien“. Schöner kann man diese wunderbare CD, die wirklich Pop ist, eigentlich gar nicht beschreiben. Aus der Aufzählung dieser Bands läßt sich auch schliessen, daß es nicht um diesen süßlichen Muzak-Seiher-Pop der Boybands heutiger Zeit handelt, sonder um Gitarrenpop mit echten Melodien. In den Benelzx.Staaten hat DAS POP schon sehr großen Erfolg, man kann nur hoffen, daß in Deutschland mit einer ähnlichen Hysterie und auch Charterfolgen zu rechnen ist. DAS POP sind sicherlich auch eine Band, die live sehr viel Spaß machen würde. Übrigens ist auch das Hochglanz-Hochglanz-Booklet sehr sehenswert! Mehr Infos unter www.daspop.com. (H.H.)