LOX - We Are The Streets (CD)
(Ruff Ryders/Interscope/Motor)
VÖ: 03.04.2000
Fuck
The Niggaz, Shit, Shit, Fuck, Fuck, Pussy, Fuck, Motherfucka, Bitch. Ich
frage mich schon am Anfang der CD, ob das hier eigentlich alles ernst gemeint
ist, oder ob das eine Parodie sein soll. Aber ich befürchte, das soll
ernst sein und vor allem böse, die Straße halt, so ist das eben
im Ghetto, oder? Ich muß zugeben, ich weiß es nicht und kenne
das nur aus Filmen, aber beim Hören des Albums kommt man leider nicht
umhin, über dieses übertriebene Getue von THE LOX zu lachen.
Jeder Rap-Fan wird mir nun an den Hals springen, kann es doch nie böse
und zynisch genug sein, Gangsta über alles, denn nur das ist cool.
Ich hab auch gar nichts dagegen, aber nur noch oben genannte Begriffe unkontrolliert
durch die Gegend zu rappen, ist in meinen Augen keine Kunst. Doch nun zu
etwas positivem, denn im Gegensatz zu diesem furchtbaren Radiogehiphop,
beim dem es nur darauf ankommt, irgendwelche Popschnulzen neu aufzulegen,
ist LOX dieses Mal wirklich echt, oder besser gesagt "echter". Pop gibt
es hier nicht und das ist gut so. Das ist übrigens auch der Grund,
warum sie bei ihrem alten Label BadBoy Records nicht glücklich wurden,
denn diese machten genau diesen verhaßten Hiphop. Nun sind sie bei
RuffRyder und dürfen endlich wirklich böse sein, aber, wie schon
gesagt, sie haben es etwas übertrieben und wirken (in meinen Augen
jedenfalls) unglaubwürdig. (H.H.(
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