BACK AGAIN: POP-REVIEWS

JONA – Sich freuen bei 150 (CD 31.03.2003)

(Haute Areal Records/Pias/Zomba)

Das Label HAUTE AREAL RECORDS ist bekannt für seine außergewöhnlichen Veröffentlichungen und so war man auch hier gespannt, was hier auf einen zukommt. Es hätte alles sein können. Und es ertönen die ersten Töne. Man ist sofort entspannt und dieser Zustand hört bis zum Ende des Albums auch nicht wieder auf. Alle Lieder sind ziemlich dezent, aber nicht langweilig, sondern so supersympathisch. Mir kam sofort der Vergleich mit „Der Junge mit der Gitarre“ in den Sinn, der sich zwar etwas minimaler instrumentiert, aber trotzdem von der ganzen Art her, vor allem vom Gesang her, einigermaßen ähnlich ist. Also, ziemlich poppig und mit ziemlich persönlichen, deutschsprachigen Texten, soweit man sie kapiert, denn sie sind extrem wirr, was ich grundsätzlich mag. Der Songaufbau richtet sich nach der klassischen Vorgabe Strophe, Refrain, Strophe, Refrain, Solo, Refrain, sondern man schlägt immer wieder Purzelbäume, ohne allerdings dabei außer Atem zu geraten. Neben einer soften Gitarre wird die Musik mit einem dezenten Schlagzeug unterlegt und einigen leichten Synthesizern und einer angenehmen Stimme. Wie schon gesagt, man ist total entspannt, wenn man die Musik hört. (H.H.)

 

KONTAKT ZU DEN AUTOREN: (A.P.) = Alexander Pohle   (H.H.) = Haiko Herden