BACK AGAIN: POP-REVIEWS

G´RACE – Manhattan (7” 1983)

(Wea)

Was gibt es zu G´RACE zu sagen? Ich muss gestehen, viel konnte ich zu dieser Band wirklich nicht finden. Eine der fundiertesten Infos, die es gibt, ist, dass sie am 10. Januar 1984 in der Musiksendung „FORMEL EINS“ auftraten und da „FORMEL EINS“ ja immer eine chartbildenede Institution war, ist der Song am 19.01.1984 auch direkt auf Platz 18 eingestiegen und in den Januar-Monatsscharts auf Platz 20 gewesen. Höchste Platzierung war Platz 14 und „Manhattan“ blieb insgesamt 4 Wochen in den Top 20. Tja, das sind die Daten und das ist alles, was mir zu dieser Formation bekannt ist. Offenbar hatten die tatsächlich nur diese eine Single gemacht und dann nie wieder in irgendeiner Weise Erfolg gehabt. Die Band, vier Herren, eine Gesangsdame, sehen auf dem Cover sehr Eighties-artig aus, mit Duran Duran-Frisuren, Nena-Frisuren, kleingelockte Zuhälterfrisuren und grauenvollen Klamotten. „Manhattan“ selbst ist ein echtes Partylied und könnte perfekt im Zoo bei der Delphinshow gespielt werden. Die B-Seite der Single präsentiert dann „Manhattan Part II“, was aber nur eine sehr kurze und schlagzeugbetone Instrumentalfassung ist. Auch wenn G´RACE ein One-Hit-Wonder ist und die Plattenfirma Wea sie noch nicht einmal mehr im Archiv hat, ist „Manhattan“ ein kleiner Hit der 80´s und es verwundert, dass man ihn noch nirgendwo auf einer Compilation finden konnte. Und ich wette, wenn Ihr das Lied hört, werdet Ihr auch sagen, dass Ihr das schon mal gehört habt. (H.H.)

 

KONTAKT ZU DEN AUTOREN: (A.P.) = Alexander Pohle   (H.H.) = Haiko Herden