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ALWA
GLEBE – Irrlichter (CD 2004)
(Essell Schallplatten
www.alwaglebe.de )
Die
zweite CD von ALWA GLEBE nach dem „Debüt“ betitelten Erstlingswerk von 1999
präsentiert sich als sehr eigene Mischung aus modernen Rhythmen und
chansonartigem Gesang. Die Stücke sind eingängig, aber nicht oberflächlich
und erinnern so teilweise fast an Bernhard Lloyds (Alphaville) Projekt
Atlantic Popes, das vor einiger Zeit eine fantastische Adult-Pop CD
vorgelegt hat. Nur, dass von ALWA GLEBE natürlich weiblicher Gesang zu hören
ist und alles irgendwie melancholischer erscheint, nicht jedoch düster. Da
scheut man sich auch nicht, einen Text von Friedrich Nietzsche zu vertonen.
Irgendwie kommt mir beim Hören in den Sinn, dass die leider viel zu früh
verstorbene Nico heute so klänge, machte sie noch Musik. Sehr entspannt,
gesanglich eigen, aber hervorragend und fesselnd. „Spannend“ ist wohl das
richtige Wort für die Musik auf dieser CD, hier und da fast schon chillig
und durchgehend gut produziert. Hier und da kommen tatsächlich auch
Erinnerungen an die großartige Gitane DeMone auf.
Musik für die ruhigen
Momente, einfach nur schön und wahrscheinlich zu eigen, um kommerziellen
Erfolg zu haben, obwohl das hier wirklich mal verdient wäre. (A.P.) |