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ENYA – Shepherd
Moons (CD 1991)
(Wea)
Die
Sängerin ENYA hatte einen großen Hit im Jahre 1988. Die Single hieß „Orinoco
Flow“ und das dazugehörige Album „Watermark“. Der Rummel um die hübsche,
gälische Sängerin mit der zerbrechlich-engelsgleichen Stimme ließ danach aber
ein bisschen nach. ENYA allerdings ist sich und ihrem zeitlosen, verträumten
Sound treu geblieben und auch „Shepherd Moons“ reiht sich nahtlos in ihre
Discographie ein. Es ist mir unmöglich, einen bestimmten Titel als
Lieblingsstück oder Anspieltip anzugeben, weil vieles auf der einen Seite recht
gleich klingt, aber eben auch alles so qualitativ hochwertig ist, dass eine
Heraushebung eines Stückes nicht möglich ist. Fakt ist, dass ENYA (die im echten
Leben übrigens Eithne Ni Braonain heißt) eine unglaublich träumerische,
fantasieanregende Musik macht, die zwischen Folkpop, New Age und Klassik
pendelt. Nach den Anschlägen in den USA 2001 war sie mit ihrem Titel „Only Time“
in aller Munde und Ohren und für den ersten Teil von Peter Jacksons „DER HERR
DER RINGE“-Trilogie steuerte sie ebenfalls einen Titel bei. Heute ist ENYA durch
diese beiden Ereignisse bekannter denn je. Für Leute, die die Musik erst jetzt
entdeckt haben, kann man dieses Album, genau wie alle anderen, besonders ans
Herz legen. (H.H.)
ENYA - Storms In Africa (12“ 1989)
(Wea)
Diese Enya Maxi enthält
neben dem Titelstück „Storms In Africa (Part 2)“ auch noch „Part 1“
von der LP „Watermark“, die ich bis heute für die definitiv beste
ENYA-LP halte. Nie zuvor und auch später nicht konnte die irische
Sängerin mit der bezaubernden Stimme und der häufig zerbrechlich
wirkenden Musik derart überzeugen, obwohl natürlich auch die
anderen Platten nie schlecht waren. Zusätzlich gibt es noch zwei Titel
von ENYA´s selbstbetitelten Solo-Debut, das später unter dem
Namen „The Celts“ wiederveröffentlicht wurde. Diese älteren Stücke
klangen noch ursprünglicher und eher der irischen, bzw. keltischen
Volksmusik nahestehend, als die späteren eher poppigen Titel. „Storms
In Africa (Part 2)“ ist ein sehr ruhiger Popsong, der Qualitativ sicher
Top-10 Charakter hätte, aber in den damaligen Zeiten schon in der
Masse beliebiger discothekentauglicher Produzenten-Pops unterging. (A.P.) |