BACK AGAIN: POP-REVIEWS

CYPRESS THRILL - Cypress Thrill (CD 2004)

(Smd M Ave/Sony)

Vor vier Monaten brachten CYPRESS HILL ihr Album „Till Death Do Us Part“ heraus und schon folgt gleich das nächste Release hinterher. Allerdings gibt es kein neues Material zu hören, sondern eine Sammlung einiger älterer Raritäten der härteren Gangart (deshalb wohl die Namensspielerei mit dem Bandnamen) aus dem so genannten CYPRESS HILL-Kolllektiv. Man hört Sachen von MELLOW MAN ACE, EVERLAST, THE PHARCYDE, DJ LEGACY und einigen weiteren, doch der größte Teil der Songs stammt von Sen Dogs Sideproject SX-10. Rap ist nicht gerade das Thema, über das ich groß urteilen könnte, aber die Stücke auf CYPRESS THRILL ergeben eine homogene Masse des aggressiveren und düstereren Raps der letzten Jahre, der gottseidank nicht allzu sehr auf der billigen Muthafucka-Attitüde abläuft. Insofern auch für mich ein nettes Album. (H.H.)

 

KONTAKT ZU DEN AUTOREN: (A.P.) = Alexander Pohle   (H.H.) = Haiko Herden