BACK AGAIN: POP
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BLONDIE – The Curse Of
Blondie BLONDIE – The Curse Of Blondie (CD 2003) (Epic/Sony)
Doch nicht nur optisch, sondern auch musikalisch überzeugen BLONDIE und können alle gecasteten „Superstars“ locker abhängen, denn hier gibt es eine gewachsene Band zu hören, die seit Mitte der 70er Jahre im Geschäft ist und alle Höhen und Tiefen erlebt hat, die halt im Musikgeschäft so vorkommen können. Dabei ist „The Curse Of Blondie“ ein „echtes“ BLONDIE-Album geworden, musikalisch vielfältig zwischen Rock, Pop, Disco und allem möglichen anderem mit der unvergleichlichen Stimme von Sängerin Deborah Harry. Im Gegensatz zu „No Exit“, das viele Ohrwürmer enthielt, die sofort beim Hörer hängen blieben, muss man das neue Werk vielleicht einige Male mehr hören, lernt es aber dabei auch immer mehr zu lieben. Ein Knaller wie „Maria“ oder „Under The Gun“ ist hier zwar nicht vertreten, aber mit der Single „Good Boys“ ist dann neben anderen typischen Stücken auch ein richtiger Pophit dabei, der eigentlich Top-10-Potential hat, aber in den höheren Regionen der Charts kaum zu finden sein dürfte. Auffallend ist weiterhin, dass häufig härtere Gitarren zu hören sind, die aber auf Grund der poppigen Melodien doch sehr eingängig erscheinen. „The Curse Of Blondie“ ist nicht ganz so hitverdächtig, wie „No Exit“, ist aber doch ein sehr schönes, zeitloses Popalbum, das man immer hören kann, und bei weitem nicht so schlecht, wie manche Zeitungsschreiberlinge uns weismachen wollen. Andere Altrocker wirken nur peinlich, wenn sie ein Comeback versuchen, BLONDIE hingegen haben´s immer noch drauf. (A.P.) BLONDIE - Livid (CD 2000) (Beyond Music/BMG) Nach dem grandiosen Comeback mit dem Hit "Maria" und dem Album "No Exit" und dem erfolgreichen anschließendem Touren gibt es hier von BLONDIE noch einen Nachschlag in Form einer Live-CD, die ohne weiteres auch als Best Of... durchgehen könnte, denn alle großen Hits sind hier vorhanden. Von einer tollen Version von "Dreaming" als Opener über "Hanging On The Telephone", "Atomic", "Sunday Girl", "The Tide Is High", "Maria", "Call Me", "Rapture bis hin zu "Heart Of Glass" ist alles dabei, wofür man BLONDIE lieben muß. Daß die Gruppe aber mehr drauf hat, als tolle Singles zu schreiben und zu spielen merkt man an Songs wie "Under The Gun" (meinem persönlichen BLONDIE Lieblingslied), "Rip Her To Shreds" oder "One Way Or Another". Der Sound der CD ist sehr gut und die Versionen kommen ziemlich druckvoll rüber. Man hört Deborah Harry natürlich an, daß sie älter geworden ist und ich hoffe auch inständig, daß dies die letzten BLONDIE Konzerte waren, damit sie sich nicht selber irgendwann lächerlich macht, aber die Frau hat auf der Bühne immer noch eine mitreißende Präsenz, von der sich die ganzen Dancefloor-Häschen der aktuellen Charts mehr als eine Scheibe abschneiden können. Obwohl ich sonst nicht so auf Live-Alben stehe, muß ich ehrlich zugeben, daß dieses hier ein wirklich gutes ist. (A.P.) |