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MOSKOTE – Siebenstreich (CD 2004)
(www.moskote.de)
Ein
neuer Streich der Goslaer Band MOSKOTE, die sich dem Mittelalterrock
verschrieben hat. Man merkt, dass die Band mittlerweile länger
zusammenspielt, insbesondere am Sänger, doch auch die Musiker haben sich
mehr aufeinander eingestellt und es klingt mehr wie aus einem Guß.
Unüberhörbar ist die Spielfreude, denn praktiziert wird gute Laune Als
Highlights würde ich „Eisregen“ erklären und insbesondere „Walpurgisnacht“.
Ansonsten hat sich zum Vorgänger nicht allzu viel verändert. Als kleinen
Kritikpunkt muss ich aber noch die etwas misslungene Vermengung von Hiphop
und eben jenem Mittelaltersound bemerken, neuen Crossover muss man ja nun
nicht auf Krampf zaubern. Dieses Stück ist ein klarer Ausrutscher, aber
vielleicht war es einen Versuch wert. (H.H.)
MOSKOTE – Wiederkehr (CD 2001)
(Eigenproduktion)
Die
Band MOSKOTE hat sich im Jahre 1995 in Goslar zusammengefunden. Man frönt
dem so genannten Mittelalterrock, der ja in den letzten Jahren sehr an
Popularität gewonnen hat, nicht nur in der Independent-Szene, auch dem
breiten Volke kann man eine gewisse Verzückung diesem Genre gegenüber nicht
absprechen. MOSKOTE hat neben den klassischen Mittelalter-Instrumenten
Geige, Schalmei, Querflöte, Cello auch die klassischen Rockinstrumente
Schlagzeug, Gitarre, Bass dabei und dementsprechend klingt die Musik auch.
Rockig, versetzt mit altertümlichen Klängen und Melodien, die auch zwischen
Rock und Ritter pendeln. MOSKOTE präsentieren neben diversen
Eigenkompositionen auch ein paar traditionelle Weisen auf dem Album
„Wiederkehr“, dass im übrigen ihr zweiter Longplayer ist. Allzu viel
Eigenständigkeit kann ich MOSKOTE ehrlich gesagt nicht zugestehen, das mag
aber auch an der Art der Musik an sich liegen, am Thema, dass inzwischen so
viele Bands beackern. Doch MOSKOTE kann durch erkennbarer Spielfreude, gutem
Songwriting und einer kantigen und dadurch sehr real klingenden Produktion
überzeugen. (H.H.) |