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TOR LUNDVALL – Last Light
(CD 2005)
(Strange Fortune
www.strangefortune.com )
TOR
LUNDVALL kennt man durch seine Zusammenarbeiten mit Tony Wakeford/Sol
Invictus und als Maler. Mit „Last Light“ legt er nun ein neues Album auf dem
amerikanischen Strange Fortune-Label vor, das in einem schlicht aber schön
gestalteten DigiPak erscheint und eine gute dreiviertel Stunde lang sehr
ambiente, ruhige, aber nie düstere Sounds (wie der Titel vermuten lassen
könnte) enthält. Im Waschzettel werden als Vergleich David Sylvian, Brian
Eno und Lycia genannt und tatsächlich hätte sich diese CD auch sehr gut auf
Projekt Records gemacht. Mir fallen weiterhin die Überflieger Sigur Ros als
vergleichbare Band ein, zumindest ist die Atmosphäre der Lieder eine
ähnliche. Etwas spacig, abgehoben, chillig und jenseits aller kommerziellen
Gefilde. Das ist Musik zum ausruhen in einem bequemen Sessel...Licht aus und
träumen.
Die einzelnen Stücke sind,
obwohl Gesang dabei ist, weniger Songs im eigentlichen Sinne, als
Klangwelten, in denen die Stimme eher ein zusätzliches Instrument ist.
Entspannte Klänge mit
zurückhaltenden Rhythmen und viel Atmosphäre, irgendwie wie eine langsamere
Version von Slowdive ohne Gitarren. (A.P.) |