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Z.S.K.A.
– s.t. (7“Ep – 2003)
(Was Soll Das?
Schallplatten
www.punk-disco.com )
Bei
einem Namen wie Z.S.K.A. musste ich zunächst an eine Punkband denken.
Irgendwie liegt man damit auch gar nicht so falsch. Allerdings muss man
das dann eher Electro-Punk nennen. Punk ist es wohl am ehesten von der
Herangehensweise. Das Projekt bestand Anfang der 80er Jahre und wurde vom
damals 14-jährigen Andy H. betrieben. Damals wurden „nur“ Cassetten
produziert und diese Originalaufnahmen sind dann angeblich auch noch bei
einem Brand im Kinderzimmer verloren gegangen. Franck Punk hat nun, rund
20 Jahre später, einige wenige Aufnahmen ausfindig machen können und diese
zu dieser feinen Single zusammengestellt, die wie immer auf 100 Exemplare
limitiert ist. Der Sound ist zwar ziemlich dürftig, dafür erfreut die
Musik umso mehr, Analoge Keyboards, teilweise kombiniert mit Schlagzeug
und deutschen Texten, das klingt verdächtig nach neue Deutsche Welle und
damit liegt man auch nicht so ganz falsch. Man nehme Punk-Rock, Der Plan,
Stratis und einige andere damalige „geniale Dillettanten“, vermische das
Ganze ordentlich und heraus kommt Z.S.K.A. trotz des Alters und der
mäßigen Soundqualität, klingt das alles viel frischer und unverbrauchter,
als vieles, was uns heute als innovativ verkauft werden soll. Ich lese
gerade Dirk Buck´s „Teenage Wasteland“ und irgendwie erscheint mir diese
Single als der perfekte Soundtrack dazu. Wieder mal ein Kleinod
unabhängiger Musik aus einer spannenden Zeit, in der alles möglich war. (A.P.) |