NENA feat. Nena (DVD)
NENA - Große Freiheit 36, 03.März 1999
NENA
- Wenn alles richtig ist, dann stimmt was nich
NENA - Wunder Gescheh´n
NENA - Eisbrecher
NENA - Feuer & Flamme
NENA – Europa Tour 1984
NENA - ? (Fragezeichen)
NENA - s.t
NENA FEAT.
NENA (DVD 2003)
Diese
Doppel-DVD präsentiert Nenas Jubiläumskonzert im Jahre 2002 zum 20-jährigen
Bestehen. Das dreistündige Spektakel wird von Dirk Bach eröffent, der sich
als Nena-Fan der ersten Stunde outet. Danach folgt der Komiker Jess
Jochimsen, der uns 10 Minuten über seine Pubertätsprobleme berichtet und es
sichtlich schwer hat, das Publikum zu bändigen, dass schon heiss auf die
Jubilarin ist. Und dann kommt die Kerner auf die Bühne, allerdings nicht
Nena, sondern ihre Schwester Nane. Sie sagt das Konzert an und dann beginnt
es. Eine gutgelaunte Nena betritt die Bretter, die die Welt bedeuten und
legt ihr Programm hin. Dabei begrüßt sie einen Haufen Freunde und
Wegbegleiter, wie zum Beispiel Westbam, Joachim Witt, Udo Lindenberg,
Rosenstolz, Howard Jones, Kim Wilde, doch am schönsten ist es, wenn sie mit
Markus „Kleine Taschenlampe brenn“ singt und wenn sie mit ihren alten
Mitstreitern (und mindestens einem Liebhaber) Uwe, Rolf und Jürgen
„Leuchtturm“ performt. Ein weiterer Höhepunkt ist „Der Anfang vom Ende“,
mein ewiges Nena-Lieblingslied. Udo Lindenberg, der spontan dazu kam, hätte
sich das Lied allerdings vorher mal anhören sollen, dann hätte er die
Melodie auch gekannt. Ganz zum Abschluss dann ist Nena mit Tok Tok auf der
Bühne. Ich dachte, okay, jetzt kann ich abschalten, doch das Stück, das im
Inhaltsverzeichnis nur als „Credits“ genannt wird, war für mich einer der
absoluten Höhepunkte. Minimal, treibend, tanzbar, absolut NDW.
Das 180-Minuten-Konzert ist nicht nur spannend, sondern auch noch gut
gefilmt, Kompliment an den Regisseur. Nachdem ich mit dem Nena-Manager Alex
Grob schlechte Erfahrungen gemacht habe, hat dieses ungebührliche Verhalten
bei mir auch dem Image von Nena geschadet, derer größter Fan ich mich bis zu
diesem Zeitpunkt schimpfte. Ich muss sagen, dass mir diese DVD den Glauben
an Nena wiedergegeben hat. Ihre neuen Versionen ihrer alten Lieder sind
zumeist gut gelungen und ihre fröhliche Performance auf der Bühne tat ihr
übrigens. Allerdings doch schade, dass man nun wahrscheinlich die alten
Fassungen ihrer Hits nie wieder live erleben wird.
Der absolute Kick an dieser Doppel-DVD von Warner Vision aber ist das
Bonusmaterial. Es beginnt mit einem „On Tour & Backstage“-Bericht (41.11
Min.). Hier gibt es Aufnahmen vom Backstage-Bereich, vom Soundcheck und ein
paar Interviews. Das ganze ist einfach nur zusammengeschnitten und wird dem
Zuschauer ohne Kommentar vorgesetzt. Dieser Mangel allerdings macht diese
Doku so sehenswert, denn man hat das Gefühl, mittendrin zu sein und erfährt,
wie Nena sich außerhalb der Bühne benimmt. Äußerst sympathisch. Weiter geht
es im gleichen Stil mit der After-Show-Party (2:42 Min.), die eigentlich
eher ein kurzes Sektanstossen ist. Danach folgt unter dem Titel „Rehearsal“
ein Zusammenschnitt aus Aufnahmen, die während des Soundchecks getätigt
wurden (3:36 Min.). Danach gibt es unter „Fan Cam“ zwei Stücke, die ein Fan
aus der zweiten Reihe im Publikum mitgefilmt hat (7:33 Min.). Ziemlich
verwackelt und wohl nur für Nena interessant, die ihren Auftritt mal aus der
Perspektive der Zuschauer sehen kann. Wir als Fans kennen das gar nicht
anders.
Zum Abschluss dieser gelungenen Doppel-DVD gibt es dann die Videos zu „99
Luftballons 2002“ (3:33 Min.), „Leuchtturm 2002“ (4:15 Min.), „Wunder
geschehn 2003“ (4:16 Min.) mit Udo Lindenberg, Sasha, Ben, Jasmin Tabatabai,
Joachim Witt und weiteren, einer ausführlichen Biographie von Nena in
Deutsch und Englisch und eine Discographie ihrer Alben (Nenas Choice).
Außerdem noch ein kurzes Interview über den Beginn ihrer Karriere (1:34
Min.) und Statements von Uwe Fahrenkroog-Petersen, Kim Wilde, Joachim Witt,
Udo Lindenberg und Rosenstolz (3:34 Min.).
(Haiko Herden)
NENA - Große Freiheit 36, 03.März 1999
Da ich weiß, daß viele Leser vom BACK AGAIN
(ich) große NENA-Fan sind (ist), wollte ich Euch nur kurz berichten, daß ich beim
diesjährigen Konzert war. Von der Vorgruppe KYD MOSES hab ich nicht viel gesehen und von
NENA eigentlich auch nicht, denn es war brechend voll (überwiegend älteres Publikum mit
hohem Körperbau). Pinkeln gehen konnte man nicht, da die Klos sich neben der Bühne
befanden und kein Mensch bis dahin durchkam. Das war aber auch nicht so schlimm, da man
auch nicht zur Bar kam, um sich was zu trinken zu holen, was ein Pinkelngehen
gerechtfertigt hätte. Kommen wir lieber zum Programm der Göttin der NDW und er Popmusik.
Es begann mit Leuchtturm" und es folgten viele Stücke der neuen CD Wenn
alles richtig ist stimmt was nicht", unter anderem eines der schönsten Stücke davon
mit Titel Dann fiel mir auf". Die Bühne war aufgebaut wie ein großes
Wohnzimmer und genau diese Atmosphäre kam auch auf, als NENA und ihre New Yorker Band
sich auf das Sofa flegelten und mindestens eine halbe Stunde akustische Countrylieder zum
besten gaben. Das war tatsächlich ziemlich nervig, aber am Ende drehte sie dann noch
einmal richtig auf und gab alle Hits zum besten. Im Ganzen ein nettes Konzert, aber leider
eine Stunde kürzer als das letzte vor einigen Jahren im Docks. (H.H.)
NENA
– Wenn Alles Richtig, Ist Dann Stimmt Was Nich (CD 1998)
(Polydor)
„Wenn
Alles Richtig Ist, Dann Stimmt Was Nich“ könnte man in Kurzform als die
rockigere Version des etwas seichten 89er Albums „Wunder Gescheh´n“
beschreiben. Alles ist etwas kantiger und einfach lauter, allerdings
verbunden mit den NENA-typischen Texten und Melodien, die wie immer eingängig
sind. Der hohe Wiedererkennungswert ergibt sich natürlich auch aus NENA´s
Stimme. Songs wie das monumentale Abschiedslied „Dann Fiel Mir Auf“
(mit schönen Streicherteppichen) kann man 10 x hintereinander anhören,
ohne das es langweilig wird. „Meine Kleine Heile Welt“ ist in den
Strophen hart und düster, bevor ein zuckersüßer Refrain kommt, bei
„Das Ist Normal“ kann man mit viel Fantasie Einflüsse von den
genialen Pixies ausmachen, sicher einer der besten Songs des Albums und
vielleicht von NENA überhaupt. Neben den frühen Alben, ist dieses hier
sicherlich eines der besten. Zudem ist das Booklet wirklich gelungen,
sieht NENA doch beinahe wie eine richtig nette Schlampe auf den Fotos aus
(im besten Sinne). Vielleicht ein kleiner Imagewechsel vom NDW Mäuschen
hin zu einer erwachsenen Frau und Mutter, der Ende der 80er begonnen hat
und hier seinen Abschluß findet. (A.P.)
NENA
– Wunder Gescheh´n (CD 1989)
(CBS/Sony)
Eigentlich
sollte man dieses Album von NENA gar nicht mehr in die NDW Rubrik
einreihen, denn es handelt sich mehr um poppige Schlager, die man hier zu
hören bekommt. Allerdings wird jeder Interessierte NENA bis in alle
Ewigkeit in dieser Rubrik suchen und ganz so schlicht, wie die meisten
Schlager ist NENA dann doch nicht. Nun, etwas seicht ist die Scheibe
schon, sowohl musikalisch, als auch textlich, besonders in Songs wie „Du
Bist Überall“. NENA ist irgendwie erwachsen geworden, die
wavig-punkigen Zeiten von The Stripes waren seit fast einem Jahrzehnt
vorbei und auch „Nur Geträumt“, „Leuchtturm“ und „Irgendwie
Irgendwo Irgendwann“ waren 1989 lange her. Trotzdem überzeugt dieses
Album, das sicherlich das bis dahin reifste war, vor allem durch NENA´s
Stimme, die unverwechselbar ist und die Texte. Mit „Steht Auf“ ist
zudem einer meiner liebsten NENA-Songs überhaupt auf der CD, obwohl das
wahrscheinlich eher an persönlichen Erinnerungen liegt. Mit Phil Carmen
und Gareth Jones hatte man sich damals internationale Größen für die
Umsetzung der Songs ins Studio geholt, so dass man sich über einen
einwandfreien, wenn auch häufig zu glatten Sound freuen darf. Vor allem
die erste Hälfte des Albums hat keinerlei Ecken und Kanten. Neben
„Steht Auf“ mag ich besonders das „Schlaflied“, das nur gerade so
lang ist, wie unbedingt nötig und doch auf den Punkt kommt. Natürlich
werden die frühen NENA-Werke mit „Wunder Gescheh´n“ nicht erreicht,
dennoch ist das ein schönes, meist deutschsprachiges, unaufdringliches
Popalbum, das man immer mal wieder sonntags einlegen kann. (A.P.)
NENA –Eisbrecher (LP 1986)
(Sony
Music)
Das ist hier die letzte
Platte von NENA als Band. Musikalisch ist man hier vielleicht ein wenig
ausgereifter geworden sein, doch leider ist es dadurch auch langweiliger und
austauschbarer geworden. War das Vorgängeralbum „Feuer & Flamme“ schon eher
zwiespältig zu sehen, ist „Eisbrecher“ das bislang langweiligste Album der
Band. Wie kommt das? Die Musiker sind erwachsener geworden und möchten sich
ein bisschen von der „Kinder-Nena“ entfernen und langsam ernstzunehmende
Rockmusiker sein. So ist „Eisbrecher“ auch tatsächlich ein gutes Stück
rockiger geworden als alle Alben zuvor. Das Keyboard wurde hier nur noch auf
ein Mindestmaß reduziert. Die erste Single-Auskopplung, die noch vor
Erscheinen des Albums rauskam, war der „Mondsong“, ein Stück, das noch ein
bisschen an die alte NENA erinnert. Das ist, neben „Jetzt bis du weg“ (hätte
vom Stil her auf das Album „? (Fragezeichen)“ gepasst, auch das beste Lied.
Noch im Jahre 1986 dreht sie den Kinofilm „DER UNSICHTBARE“, doch nach der
Veröffentlichung der zweiten Single „Engel der Nacht“ zerbrach die Band
endgültig und es wurde erst einmal knapp zwei Jahre still um NENA, bis sie
dann solo wieder in Erscheinung trat und dort gute, als auch schlechte
Tonträger auf den Markt brachte.
(H.H.)
NENA – Feuer & Flamme (LP 1985)
(Sony
Music)
Diese
LP war der „Anfang vom Ende“, obwohl das Lied schon auf dem letzten
Longplayer war. Na gut, das ist natürlich vollkommen übertrieben, weil NENA
ja bis zum heutigen Tage Musik macht, mal besser, mal schlechter. Ich meine
den Anfang vom Ende der Ur-Band NENA, denn von der Kritik wurde die Platte
ziemlich zerrissen und für die Band war dies die vorletzte gemeinsame
Veröffentlichung. Die LP ist grundsätzlich etwas anspruchsvoller, als die
zwei vorigen Platten. Man entfernte sich grundsätzlich weiter von der Neuen
Deutschen Welle weg hin in Richtung Pop. Auf dieser Platte gibt es die beste
Single von NENA, nämlich „IRGENDWIE, IRGENDWO, IRGENDWANN“ und man hörte,
dass Gabriele Susanne Kerner Gesangsunterricht genommen hat. Die weiteren
Singles „Feuer & Flamme“ sowie „Das Haus der drei Sonnen“ konnten nur noch
Respekterfolge verbuchen. Die restlichen Songs sind nett, aber keine echten
Hits, im Grunde sind sie wie die Songs von „? (Fragezeichen)“, nur perfekter
eingespielt und inszeniert und vielleicht deswegen nicht mehr so
sympathisch. Trotzdem, wollen wir gerecht bleiben. „Feuer & Flamme“ ist
immer noch ein großartiges Album, nur im direkten Vergleich mit den zwei
Vorgängern ist dies definitiv das schlechteste. (H.H.)
NENA
– EUROPATOUR ´84
Plopp,
mit einem Male war sie da. Ein Auftritt im Musikladen im kurzen, roten
Minirock (den auch die Ärzte einige Zeit später besangen) hüpfte und
tanzte sie mit naiver Kindlichkeit und einem frechen und fröhlichen
Popsong durch die Musikshow „Musikladen“ und hat sofort ganz
Deutschland und mich bezaubert. Und dann gab es 1984 zur Veröffentlichung
der zweiten LP die große Nena-Europatour, die auf diesem Video filmisch
mitverfolgt wurde. „NENA – EUROPATOUR ´84“ ist kein Livevideo im
eigentlichen Sinne, sondern präsentiert jede Menge Backstage-Material.
Leider wird dadurch auch kein Song ausgespielt, immer wieder werden
Filmschnipsel in die Songs reingeschnitten, was mitunter etwas schade ist.
Dafür gibt es zwischendurch witzige Gags mit der Band und Gänge mit den
Musikern durch Kopenhagen, London und Paris. Es beginnt mit „Kino“,
geht weiter mit „Lass mich Dein Pirat sein“, „Ich hänge ein Dir“
(ein wunderschönes Lied), „Nur geträumt“, „Der Bus ist schon
weg“ (länger als auf LP), „Satellitenstadt“, „Fragezeichen“,
„Rette mich“, „Der Anfang vom Ende“ (eines meiner Lieblingslieder
von Nena) und zu guter Letzt natürlich „99 Luftballons“. Am schönsten
ist aber das Plakat eines Fans, auf dem „Nena – wir lieben deine
haarigen Achseln“ steht. Alles in allem ist „NENA – EUROPATOUR
´84“ ein tolles und inzwischen recht seltenes Video, welches mitunter
schon Sammlerpreise erzielt.
Originaltitel: Nena
– Europatour ´84
Regie: Berno Kürten
Darsteller: Nena
Kerner, Carlo Karges, Uwe Fahrenkrog-Petersen, Jürgen Dehmel, Rolf
Brendel, Bernd Däumechen
BRD 1994
(Haiko Herden)
NENA - ? (Fragezeichen) (LP 1983, CD 1998)
(Sony)
Nach
dem großen Erfolg des ersten Albums der Band NENA ließ das zweite Album
nicht lange auf sich warten, 1983 war es soweit. An den großen Erfolg des
Erstlings konnte man allerdings nicht anknüpfen, sowohl in Deutschland
nicht, als auch in den USA. Vorsorglich hat man nämlich gleich die Platte
auch in englischer Sprache aufgenommen, jedenfalls teilweise. Ich persönlich
mag das Album mehr als das Debut-Album, denn hier Tracks hier klingen
ausgefeilter und außerdem ist hier mein absolutes NENA-Lieblingsstück drauf:
„Der Anfang vom Ende“. Die titelgebende Single „? (Fragezeichen)“ ist zwar
kein Riesenhighlight, aber ein netter Popsong. Bei der Fernsehpremiere des
Stückes saß NENA in der Sendung „Formel Eins“ während des Songs auf einem
Ölfass und am nächsten Tag waren die Vermutungen groß, dass sie schwanger
sei. Dies war sie allerdings nicht, das sollte erst später kommen. Alles in
allem bietet die Platte eine Reihe toller Pop-Liebeslieder wie „Rette mich“,
„Ich häng´ an dir“, „Sois Bienvenu“ und das oben erwähnte „Der Anfang vom
Ende“, allesamt wirklich fantastische Stücke. Es gibt natürlich auch einige
schwächere Stücke auf dem Album, wie zum Beispiel das quatschige „Das Land
der Elefanten“. NENA jedenfalls hat, bzw. haben bewiesen, dass sie keine
Eintagsfliege war/waren. (H.H.)
NENA – dto. (LP 1983)
(CBS)
Die
gute NENA. Mit dem legendären furiosen Auftritt im Musikladen mit rotem
Minirock fing es an, doch fangen wir lieber ganz von vorne an. 1960 ist
Gabriele Susanne Kerner geboren worden und mit 19 Jahren spielte sie in
Hagen in der Band THE STRIPES, die sich mit britischer Pop- und Beatmusik
beschäftigte. Eine Langspielplatte wurde veröffentlicht und wie Singles.
Kurz darauf allerdings zog der absolute Rolling Stones-Fan nach Berlin und
gründete dann die Band NENA zusammen mit Carlo Karges an der Gitarre, Jürgen
Dehmel am Bass, Rolf Brendel am Schlagzeug und Uwe Fahrenkrog-Petersen am
Synthesizer. Nena verdiente sich erst ihr Geld, indem sie Autogrammpost für
SPLIFF beantwortete und so lag es nicht fern, dass SPLIFF auch ihre eigene
Platte produzierten. 1982 dann brachte sie im Musikladen „Nur geträumt“ dar
und eroberte damit die deutsche Nation im Fluge. Eine LP wurde in Windeseile
produziert (während dieser Aufnahmen wurde auch der Film „GIB GAS ICH WILL
SPASS“ gedreht). Das Album wurde ein voller Erfolg. Dieses wirbelnde Leben,
diese naive, aber sexy-biedere Unschuld und hervorragender Mitsing-Pop haben
NENA im Zuge der Neuen Deutschen Welle zum Star gemacht. Die Singles „Nur
geträumt“, „99 Luftballons“ und „Leuchtturm“ sind unsterbliche Klassiker
deutschen Liedgutes geworden. Zu den Luftballons wurde sogar ein Video
produziert und die englischsprachige Version davon wurde 1984 in Amerika von
CBS vor dem Film „THE DAY AFTER“ gezeigt. Dies eröffnete der Band auch den
Ruhm in Übersee und es bescherte ihr einen Nummer Eins-Hit. Übrigens das
erste Lied aus Deutschland, dass jemals in den USA auf Nummer Eins in den
Billboard-Charts gekommen ist. Aus diesem Grunde wurde das ganze Album dort
in englischer Sprache veröffentlicht, mit großem Erfolg, wie ich betonen
möchte. Im Grunde ist jedes Lied auf der LP ein echter Klassiker. Neben den
Singles gibt es noch „Kino“ (als Doppel-A-Seite-Single mit Leuchtturm
veröffentlicht), „Vollmond“, „Satellitenstadt“ und jede Menge weiterer guter
Stücke, bei deren Hören man in diese herrliche Melancholie versinken kann.
Übrigens, mein allererstes Konzert war 1984 die „Levi´s Rock Festival-Tour“
mit Nena, Markus, Hubert Kah und Relax und dieses Konzert wird mir immer und
ewig in Erinnerung bleiben. (H.H.) |