BACK AGAIN: METAL REVIEWS
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THE VISION BLEAK – The Deathship Has A New Captain (Promo-CD) (Prophecy Productions/Soulfood)
Egal, zur Musik…Empyrium fand ich teilweise ganz gut, bei THE VISION BLEAK geht es aber ein bisschen in eine andere Richtung. „Horror-Rock“ steht im Waschzettel, aus meiner Sicht ist es letztlich Metal, verfeinert mit monumentalen Flächenkeyboards, hier und da ein wenig Neoklassik und ganz wenigen Gothic-Anklängen…und trotzdem ist es irgendwie kein typischer Gothic-Metal, vielleicht weil auch einige 70er-Jahre-Bombast-Rock-Einflüsse zu hören sind. Ich muss zugeben, dass ich mich in dieser Musikrichtung nicht wirklich auskenne, aber „The Deathship Has A New Captain“ hat durchaus gute Momente, ohne allerdings „unvergesslich“ zu sein. Dass die Musiker aber in ihrem Bereich gut sind und auch technisch einiges drauf haben, dürfte unbestritten sein. Auch, dass sie jede Menge unterschiedliche Einflüsse zulassen und in ihre Songs einbauen, zeugt davon, dass sie über den begrenzten Metal-Tellerrand hinauszuschauen in der Lage sind, aber dennoch bleibt es letztendlich Metal, und das ist noch nie so ganz meine Musik gewesen. Für Fans aber sicherlich eine Offenbarung. Ach ja, wenn der Titel „The Grand Devilry“ weniger metallisch und etwas punkiger abgemischt würde, wäre das ein richtiger Horror-/Death-Rock-Song. Aber so ist es immerhin noch der Anspieltip des Albums. (A.P.) |
| KONTAKT ZU DEN AUTOREN: (A.P.) = Alexander Pohle (H.H.) = Haiko Herden |