BACK AGAIN: METAL REVIEWS

SPIRIT CORPSE – First Truth Last Breath (CD 2003)

(M-System/Satura)

SPIRIT-CORPSE, fünf Musiker, die sich selbst als untot bezeichnen, machen eine Musik, die allerdings nicht darauf schließen lässt, denn sie klingt sehr lebendig und dass die Hirne der Fünfen doch noch arbeiten, merkt man daran, dass sie sich ordentlich was einfallen lassen. Ihre Musik ist eine wilde Mischung verschiedenartigster Metalstile. Da gibt es brutalen Doom-Metal, Speed kommt hinzu, Gothic Metal ebenfalls und auch Death geht um. Das Ganze ist dann aber gepaart mit viel Flirterei mit anderen Stilen und so müssen es sich die Zombies der Band, so möchten sie genannt werden, gefallen lassen, dass man ihnen sagt, sie machen eine Art Dark-Pop-Metal. Der Begriff Pop ist in diesem Falle nicht beleidigend gemeint, sondern durchaus als Kompliment, denn SPIRIT CORPSE schaffen es, melodisch und eingängig zu klingen, ohne aber dabei ihre Wurzeln zu vernachlässigen. Der Gesang unterstützt diese Vielseitigkeit, denn er reicht vom Grunzen bis zum Singen, oftmals übrigens zweistimmig. Als Anspieltips würde ich „Demon Child“ und „Lilith“ aussprechen. Als Bonustrack gibt es übrigens noch die Ärzte-Coverversion „Dein Vampyr“ zu hören, welches vom Konzept her sich gut in die Platte einfügt. (H.H.)

 

KONTAKT ZU DEN AUTOREN: (A.P.) = Alexander Pohle   (H.H.) = Haiko Herden