BACK AGAIN: METAL REVIEWS

JEFF SCOTT SOTO - Lost In The Translation (CD 2004)

(Frontiers Records)

JEFF SCOTT SOTO hat schon seit längerem an seiner Solokarriere gebastelt und ein Album namens „Prism“ und eine EP namens „Believe In Me“ und nun folgt „Lost In The Translation“. Der Ausnahme-Sänger hofft wahrscheinlich auf viele Klicks durch Google, wenn die Leute nach dem Hollywood-Film „Lost In Translation“ suchen, aber egal. Nach eher balladigen Songs dreht der Mann nun am Härteregler und präsentiert einiger rockigere Songs. Das Ganze ist irgendwie Endsiebziger Hardrock klassischer Art, was Fans dieser Richtung sicherlich zufrieden stellen dürfte. Das Ganze ist durchaus radiokompatibel und ohne Ecken und Kanten, ich denke da insbesondere an „Soul Divine“ oder „Drowning“, das dürfte wahrscheinlich niemanden ärgern. Das Ganze entbehrt aber, ehrlich gesagt, auch einem Wiedererkennungswert und nur echte Hardliner-Fans dürften heraus hören, dass JEFF SCOTT SOTO hier sein Können vorträgt. Ich persönlich kann das nicht. Trotzdem, es ist ein fettes Album, das Hardrock-Fans, doch für mich ist als Anspieltipp wieder eine Ballade herausstechend: „If This Is The End“. (H.H.)

 

KONTAKT ZU DEN AUTOREN: (A.P.) = Alexander Pohle   (H.H.) = Haiko Herden