BACK AGAIN: METAL REVIEWS

SHAKRA – Rising (CD 11.0.2003)

(Point Music)

SHAKRA veröffentlichen hiermit nun ihr fünftes Album, wenn man das Livealbum “And Live Begins” mitzählt. SHAKRA kommt aus der Schweiz und beschreitet mit dem neuen Album „Rising“ den Weg, der sie zu einer der beliebtesten Hardrockbands gemacht hat. Der Titel „Rising“ ist insofern nicht wirklich Programm, da man sich nicht aufmacht, neue Welten zu erobern, sondern die Welt, die man beackert hat, weiterhin mit den Dingen zu verwöhnen, die sie gewöhnt ist. Ihr Hardrock bietet also nicht neues, dafür das, was man erwartet und was die Fans verlangen. Das ist ja nicht falsch. Die Stücke sind, wie gewohnt, sehr fett präsentiert, durchweg melodisch und groovend, ja, selbst zwei Balladen sind zu hören. Anspieltips sind „Done Me Wrong“ und „Rising High“. Übrigens gibt es, wie viele wissen, einen neuen Sänger namens Mark Fox, der sich in den Klang der Band gut einpasst, ohne den ehemaligen Pete Wiedmer zu kopieren, der leider durch eine Krankheit bedingt die Band verlassen musste. Wer also auf riffgerichteten Hardrock á la AC/DC oder Bonfire steht, also auf einen Sound, der niemals abgehoben wirkt, wird eh schon lange ShAKRA-Fan sein und macht mit „Rising“ bestimmt keinen Fehler.  (H.H.)


SHAKRA – Power Ride (CD 27.08.2001)

(Point Music)

SHAKRA kommt aus Bern und veröffentlicht mit „Power Ride“ bereits ihr drittes Album, welches schon kurz nach Veröffentlichung Ende August in die Top 100 der Media-Control-Charts eingestiegen ist, genaugenommen auf Platz 72. SHAKRA hat sich dem melodischen Metal verschrieben, ohne allerdings zu seicht und poppig zu sein, vielmehr legt man wert auf satte Riffs, die durch eine hervorragende Mischung im Studio voll zur Geltung kommen. Vielleicht sollte man SHAKRA auch nicht unbedingt als Metal bezeichnen, die Bezeichnung schnörkelloser, sehr melodischer und straighter Hardrock´n Roll sollte eigentlich die Musik eher beschreiben. (H.H.)