DIE SCHINDER – Wundenmann (CD
07.01.2001)
(Moonstorm
Records/Efa) Mehr
noch als im letzten Album „Gottesknecht“ haben DIE SCHINDER es geschafft,
einen eigenen Stil zu entwickeln und unverkennbar und authentisch aufzutreten.
Die CD ist durchgehend hart, angenehm hart, wenn man das mal so ausdrücken
darf. Und selbst wenn sie versucht, etwas weicher zu sein (dann zum Beispiel,
wenn auch mal eine folkige Geige ertönt), ist sie trotzdem weiterhin hart. Ich
denke, sogar noch eine Nummer härter als auf ihren anderen Werken. Der Metal
wurde etwas zurückgeschraubt zu Gunsten Gitarren, die ein bisschen nach
Rammstein klingen. Die Band wird bei diesem Vergleich sicherlich Krätze
bekommen, doch ich denke, das dies der Musik der SCHINDER sehr gut tut. Sie
bleiben trotzdem einzigartig und bewahren ihren dämonischen Touch. Weiterhin
sind die teuflischen Mannen aber ihrem Grundprinzip treu geblieben. Melodischer
Deathmetal mit poppigen Elementen, ohne allerdings auch nur jemals Pop zu sein.
Ihr seid verwirrt beim Lesen dieser Kritik? Verstehe ich. Vielleicht solltet Ihr
selbst mal in diese CD reinhören. (H.H.)
DIE SCHINDER – Gottesknecht (CD)DIE SCHINDER, produziert von BRUNO KRAMM (Das Ich/Atrocity/Saviour Machine). Da fragt man sich automatisch, was da auf einen zukommt. In einer Beziehung wird man auch bestätigt, deutsche Texte, blutrünstig und teils pathetisch. Musikalisch geht es eher in die Deathmetal-Ecke mit deutschen Texten, manch mittelalterlichen Aspekten, superfetten Gitarren und einer Menge interessanter, meist elektronischer Gadgets, die die Songs auflockern und interessant machen. DIE SCHINDER kommen aus dem Erzgebirge und starteten unter dem Namen ETERNAL PEACE, doch 1995 ändernte man den Namen in SCHINDERAAS, doch das bereits zweite Album „S“ erschien 19998 schon unter dem heutigen Namen DIE SCHINDER. Das neue Album „Gottesknecht“ wurde dann auch im Danse Macabre-Studio von Bruno Kramm erstellt. (H.H.) |