BACK AGAIN: METAL REVIEWS

 

FORCE OF EVIL – Black Empire (CD 2005)

(Escapi New Media/ Alive Music)

Wenn sich eine Band FORCE OF EVIL nennt und Lieder schreibt, die zum Beispiel “Back To Hell”, “Death Comes Crawling” oder “Days Of Damien” heißen, mit welcher Musikrichtung haben wir es dann zu tun? Sicherlich nicht mit Volksmusik, natürlich spielt diese Band hier Metal. Ich verstehe manchmal wirklich nicht, wieso man heutzutage noch so viele Klischees bemühen muss und ob man das tut, weil man irgendwen beeindrucken möchte mit angeblichen Teufelsriten. Abgesehen davon bietet diese dänische Band mit ihrem zweiten Album den erwarteten Powermetal mit fetter Gitarrenarbeit, guter Produktion, metal-ansprechenden Songs im melodiösem Bereich und einem adäquaten Sänger, der Erinnerungen an die 80er-Jahre-Metalbands aufkommen lässt. Alles in Butter also, wenn auch nicht die Metalplatte des Jahres. Das ist es, was man als „solide Veröffentlichung“ bezeichnen kann. Anspieltipp ist meiner Meinung nach übrigens das bereits erwähnte „Days Of Damien“. (H.H.)


FORCE OF EVIL - s.t (CD 26.01.2004)

(Escapi New Media/ Alive Music)

FORCE OF EVIL bestehen aus den beiden genialen MERCYFUL FATE-Gitarristen Hank Shermann und Michael Denner sowie Drummer Bjarne T. Holm, der ebenfalls hauptamtlich bei MERCYFUL FATE hinter den Kesseln sitzt. Hinzu kommen Bassist Hal Patino, der sonst für KING DIAMOND den 4-Saiter zupft, und Sänger Martin Steene von IRONFIRE. Keine Frage welch enormes Potential diese Band besitzt. Und dieses schöpfen sie auf ihrem selbstbetitelten Album voll aus! Geboten wird einem traditioneller Heavy Metal im Stile der 80er Jahre, in leicht düsterer und etwas trashiger Ausprägung, verfeinert mit deftigen Power Metal-Riffs. Dass die Roots der Band bei MERCYFUL FATE liegen ist nicht zu überhören. Die komplizierten, akrobatischen Soli tragen eindeutig die Marke Denner & Shermann. Sehr überzeugend ist auch der emotionale, kraftvolle Gesang, der mit hohen Shouts wechselt. Eine atmosphärische CD der Spitzenklasse, die mit dem etwas balladigen "Eternity" wunderbar ausklingt. Weitere, sehr geeignete Anspieltipps: Hell On Earth, Mindbreaker, Eye Of The Sorm, Samhain. (Daniel Hinrichsmeyer)

 

KONTAKT ZU DEN AUTOREN: (A.P.) = Alexander Pohle   (H.H.) = Haiko Herden