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CROWN OF THORNS – Karma (CD 05. August 2002)
(Point Music)
Bandgründer
Jean Beauvoir wurde in Chicago geboren und nervte seine Nachbarn schon sehr
früh mit dem Üben auf Schlagzeug, Gitarre und Bass und gründete bereits mit
13 seine erste Schülerband, die schon damals sehr beliebt war. Seine zweite
Band hieß THE FLAMINGOS und lenkte Klein-Jean zum Rock´n Roll. Seine Eltern
waren nicht begeistert über die Berufswünsche ihres Sohnes und so zog er
bereits mit 15 Jahren nach New York und geriet dort in die Punkszene, wo er
bei den legendären PLASMATICS Bass spielte. Bald darauf allerdings widmete
er sich seiner Solokarriere und lieferte sogar einen Track für Sylvester
Stallone´s Film „CITY COBRA“ ab. Das lieferte ihm die Grundlage für weitere
Arbeiten mit Größen wie Kiss, The Ramones, Deborah Harry, Lionel Richie und
vielen mehr. Nachdem ihm Columbia einen neuen Plattenvertrag anbot, hat Jean
die CROWN OF THORNS zusammengestellt und mit Hilfe von Paul Stanley und Gene
Simmons spielte er das Album ein. Die Aufnahmen dauerten ein sattes Jahr und
inzwischen war Grunge so hip, dass andre Rockproduktionen kaum eine Chance
hatten. Kurzum, das Album wurde in den USA nicht veröffentlicht, dafür aber
in Europa und hier schlug es ein, so dass Touren mit Bon Jovi und Van Halen
folgten. Das war 1993. Nun, elf Jahre später, ist das sechste Album
erschienen und immer noch präsentiert die Band ihren erfüllenden und
treibenden Melodic-Rock oder auch Pop-Metal, der wieder ein wenig so wie in
alten Tagen klingt. Bei „Shed No Tears“ übrigens singt Doro mit.
Weitere
Anspieltips sind „Believer“, „Til You´ve Had Enough“ und „Let´s Start Over
Again”. (H.H.) |