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ASTRAL
DOORS – Evil Is Forever (CD 2005)
(Locomotive Records)
Das
letzte Album (es war das erste) hat die Stilrichtung bereits vorgegeben:
Eine Mischung aus Rainbow, Black Sabbath und Dio. Allerdings ist das nur die
Basis für ASTRAL DOORS, auf dem aufgebaut wird. Eine große Veränderung zum
ersten Album ist nicht zu hören und so werden wieder wuchtige, rockige
Metal-Nummern präsentiert. Hervorheben muss man „Path To Delirium“, das fast
schon episch wirkt, „Time To Rock“, „Stalingrad“ und „From The Cradle To The
Grave“. Sänger Peter Tägtgren hat zwar auch eine typische Stimme für das
Genre, kann sie aber gut einsetzen und dürfte als eigenständig gelten und
gottseidank nicht so quietschig, wie sie oft bei dieser Musik sind. Die
Grundstimmung ist einigermaßen dunkel, aber nicht düster und der
Fantasytouch kommt voll durch, natürlich auch die textlichen Klischees, die
es bei Heavy Metal immer wieder zu hören gibt (hier sei insbesondere das
Titelstück „Evil Is Forever“ erwähnt). Letztlich muss man übrigens noch die
kristallklare und fette Produktion loben. (H.H.)
ASTRAL DOORS – Of The Son And The Father (CD 20.10.2003)
(Locomotive Music)
Wieder
eine neue Band am Metalhimmel, die sich aufmacht, Fans in aller Welt zu
erobern. ASTRAL DOORS kommen aus Schweden und frönen ihren Vorbildern Black
Sabbath, Deep Purple, Dio und Rainbow. Wuchtiger Brachialmetal ist
demzufolge das, was sie lieben und was sie tun. Insbesondere Sänger Patrik
Johansson tut sein übriges dazu, der die perfekt passende Stimme mitbringt
und sie zum besten gibt. Die perfekte Gitarrenarbeit, das originelle Riffing
und die ausgeklügelten Songstrukturen runden das Bild ab. Gegründet hat sich
ASTRAL DOORS im Jahre 2002 durch Joachim Nordlund und Johan Lindstedt. Aus
dem Sound oben genannter Bands entwickelten sie ihren eigenen, recht
eigenständigen Stil, der auch immer wieder ein bisschen Retro klingt. Die CD
enthält ausschließlich selbstgeschriebene Songs, die von Peter Tätgren (Hypocrisy,
Destruction, Pain) produziert wurden. Das ist sicherlich auch der Grund,
warum die CD so einen guten und mitreißenden Sound hat. Als Anspieltips
würde ich „Cloudbreaker“ und „Man On The Rock“ bezeichnen. (H.H.) |