BACK AGAIN: METAL REVIEWS

ADAGIO – Underworld (CD 2003 29.09.2003)

(Nothing To Say)

Das letzte Album von ADAGIO war aus dem Jahre 2000. ADAGIO ist in erster Linie eine Metalband, doch in zweiter Linie eine bombastische Ausnahmeband. Sie haben in ihre Musik sehr viele klassische Teile integriert, fast ist es schon klassische Musik mit Metal-Anleihen. Die Songs sind nämlich auch eher Kompositionen, als einfache Stücke. Trotz allem sind sie nicht so verschachtelt, dass nur eine Zuhörer-Elite sich mit den Tracks auseinandersetzen kann, es können auch neben dem gemeinen Metalfan auch der Popfan sich dafür begeistern. Es gibt einen neuen Mann in der Band, nämlich Kevin Codfert, der die Tasten bedient und was der Mann mit den Fingern kann, erfreut sicherlich nicht nur seine Frau, sondern auch die Fans. Hier kann man den Begriff „frickeln“ definitiv anbringen. ADAGIO bringt dazu kraftvollen Sound, der gegen die Wand drückt und sich trotz der klassischen Anteile eine gewisse Art Dreckigkeit behält. Als Anspieltipps nenne ich: „Underworld“, „Niflheim“ und die Ballade „Promises“. (H.H.)

 

KONTAKT ZU DEN AUTOREN: (A.P.) = Alexander Pohle   (H.H.) = Haiko Herden