BACK AGAIN: HARDCORE / METAL
2TON PREDATOR – Boogie (CD 13.08.2001)

(Die Hard/Zomba)

Und hier kommt das zweite Album der Schwedener Hardmetal-Freaks 2TON PREDATOR, nachdem sie im Jahre 1999 ihr Debüt-Album „In The Shallow Waters“ auf DIE HARD veröffentlicht haben. Man muß sagen, daß die Songs zwar nichts an ihrer Härte verloren haben, im Ganzen aber etwas ausgefeilter und eigenständiger, aber auch rockiger klingen. Es brettert nicht nur durchgängig, sondern man kann auch Melodien heraushören. Der Titel der CD „Boogie“ übrigens ist eine Mischung aus dem Tanzstil Boogie und dem schwarzen Mann, der Boogeyman genannt wird und kleine Kinder holt. In Deutschland nennt man diesen Menschen „Der schwarze Mann“ und wird meist angedroht, wenn Kinder ihren Teller nicht leeressen oder nicht rechtzeitig ins Bett gehen. 2TON PREDATOR jedenfalls haben nun beschlossen, Boogie-Metal zu spielen, eine Mischung aus gemeiner Düsterness und dem Metal-Groove des neuen Jahrtausends. (H.H.)

2TON PREDATOR – In The Shallow Waters (CD 01.04.200)

(Die Hard/Efa)

2 Ton Predator2TON PREDATOR kommen aus Schweden und haben sich im Jahre 1993 unter dem Bandnamen WEDGE zusammengetan. Erste Demos fanden in der Metal-Industrie keine Gnade und ein Plattenvertrag kam nicht in Sicht. Dies änderte sich, als Sänger Mogge für acht Monate ins Gefängnis mußte, denn genau zu dieser Zeit kam ein Deal mit einer Agentur. Dank Tapes aus dem Proberaum konnte Mogge auf dem Laufenden gehalten werden, doch kaum wieder am Tageslicht löste sich die Agentur auf. WEDGE wollte trotzdem nach oben, die Band wurde kurzerhand umgetauft in 2TON PREDATOR (immerhin gab es auch noch zwei weitere Bands namens WEDGE und sogar eine Bäckerei). Mit einem neuen Demo zeigte dann 1998 DIE HARD Interesse und so kam es dann (recht lange Zeit später) zu diesem Debütalbum der harten Jungs. Nicht nur die Jungs sind hart (Hose auf halb acht, Waffe in der Hand), auch die Musik begibt sich in diese Gefilde, es ist beinharter Metal, nach eigenen Worten angesiedelt „zwischen Crowbar, Pantera und Down“. Auch die Texte sind teils düster, sehr wütend und selten wirklich positiv. (H.H.)