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VAMPIRE STATE BUILDING – Smalltown Boy (Maxi-CD 1995)
(Maxhine Head/Progress Records/Indigo)
Die
Band VAMPIRE STATE BUILDING kommt aus Norwegen und macht eine etwas
unbeschreibliche Art von Musik. In der Hauptsache hört man elektronische
Instrumente, Synthesizer jeglicher Art gespielt von Erik Ljunggren, doch
darüber gibt es zwei Gitarren (gespielt von Kai Nicolai Priddy und Jim Ivan
Bergsten), wobei diese allerdings von der Dominanz her hinter den Keyboards
bleiben. Ein echtes Schlagzeug und dann Gesang von Stig Jacobsen runden das
Ganze ab. Stilistisch geht es nicht in die tanzbaren Gefilde, sondern eher
in die stillen, melancholischen und düsteren, fast wavigen Ecken, oftmals
auch ein wenig industrialistisch. Wenn ich es richtig nachverfolgen kann,
gab es drei Alben (von 1993 an jedes Jahr eines) und diese Maxi-CD war die
einzige, die als Auskopplung auf die Charts losgelassen wurde. Natürlich
handelt es sich hierbei um eine Coverversion des alten Bronski
Beat-Klassikers und man muss sagen, dass es sich hierbei um eine jener
unnötigen Coverversionen handelt, die die Welt nicht braucht. Es gelingt
nicht, dem Song etwas neues abzugewinnen und ihm eine andere Art von Charme
zu geben. Die restlichen drei Songs gehen stilistisch wie oben erwähnt in
eben dieser Art weiter, wobei das letzte Stück, der Instrumentaltitel „Marchland“
aufgrund seiner relativen Monumentalität am besten daherkommt. Nur diese
Maxi ansehend muss ich sagen, dass es nicht so schade ist, dass VAMPIRE
STATE BUILDING nicht mehr existieren. (H.H.) |