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T.H.
INDUSTRY – Scream (2003)
(Ionium
Records, www.thomasteehaa.de)
Thomasteehaa
aus Marburg hat unter seinem Namen bereits zwei CDs in Umlauf gebracht, sein
Projekt nun aber in T.H. INDUSTRY umbenannt und ist wieder so etwas wie ein
Debutalbum. Die alten Alben habe ich bislang nicht gehört, doch „Scream“,
die erste Veröffentlichung auf dem Label Ionium Records, soll sich im Stil
nicht großartig geändert haben. Was und Thomasteehaa hier präsentiert, ist
im weitesten Sinne eine Mischung aus Techno und Industrial und alles ist
vollkommen ohne Gesang gehalten. Die Sounds klingen einfach so richtig schön
schwer und voll, alles ist immer tanzbar und für den Dancefloor bestimmt und
dazu gibt es noch verdammt viele Samples aus Filmen, für meinen Geschmack
ein bisschen zu viele. Neben „richtigen“ Tracks (der Song „Scream“ ist
immerhin einmal Original und viermal remixt zu finden) gibt es noch jede
Menge Remixe, entweder selbst gemacht oder von Bands wie Y-LUK-O, PLASTIC
NOISE EXPERIENCE, MASSIV IN MENSCH, CAP und RETROSIC. Aufgenommen wurde der
mitreißende Silberling im The Phage-Studio (Leo von Leibnitz). Anspieltips
sind „Scream“, „Scream (Trümmerwelten Remix)“, „American Terror (Adrenalin
Mix)“ und „Future“. (H.H.)
KONTAKT ZU DEN
AUTOREN: (A.P.) = Alexander Pohle
(H.H.) = Haiko Herden |