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STEREOMOTION – Omega:Angel (CD 2004)
(www.stereomotion.de)
Nach
dem ersten Demo aus dem Jahre 2003 folgt nun das zweite von STEREOMOTION.
Stilistisch hat sich eigentlich nicht viel geändert, STEREOMOTION-Mann
Florian Jäger bietet weiterhin düstere, technoide Klänge, sehr getragen,
beinahe regelrecht monoton. Die Stimme, ich sage hier mal ausdrücklich nicht
„Gesang“, kommt mir hier ein bisschen aggressiver vor, als auf dem
Erstlingswerk, noch ein bisschen unverständlicher, da ziemlich verfremdet.
Auch kleine, minimale Melodien sind zu vernehmen, doch stehen diese immer
hinter den pumpenden Stampfrythmen. Im Grunde kann man sich für die
Beurteilung dieser neuen CD die Kritik zur alten CD durchlesen, es hat sich
nicht viel verändert, es sind halt neue Tracks im gewohnten Stil. (H.H.)
STEREOMOTION – s.t. (CD 2003)
(www.stereomotion.de)
Hinter
dem Namen STEREOMOTION steckt ein Mann namens Florian Jäger aus Eschbach.
Seine Tracks bestehen aus sehr dominanten harten und etwas getragenen
Stampfrhythmen, dazu gibt es elektronische Mini-Melodien, die man auf alle
Fälle als Minimal bezeichnen kann. Aufgrund der Rhythmen kann man Florian
Jäger eine leichte Affinität zum Techno nicht absprechen, doch STEREOMOTION
ist alles andere als typische Dancemusik für den Club. Die Grundstimmung ist
durchweg düster, selbst der Gesang ist düster und dunkel, wahrscheinlich
elektronisch tiefer gepitcht. Es wird eher gesprochen, fast geflüstert, als
gesungen, irgendwie auch mit leicht aggressivem Unterton. Die Texte, soweit
sie verständlich sind, versprechen auch nicht den neuen Frühling auf Erden,
da geht es um unschöne Zukunftsphantasien auf technischer und mystischer
Sicht. Leider habe ich zu dieser CD kein Cover und kein
Info erhalten, so dass ich nichts weiter Wissenswertes über STEREOMOTION
sagen kann, doch gibt es eine gut gestaltete Webseite, die man diesbezüglich gerne mal
besuchen sollte.
(H.H.)
KONTAKT ZU DEN
AUTOREN: (A.P.) = Alexander Pohle
(H.H.) = Haiko Herden |