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PIERREPOINT
– Slices Of Death (CD 1994)
(Celtic
Circle/Semaphore)
Nach
dem “Celtic Circle Sampler Part 1” und zwei CDs von Yelworc bringt
Celtic Circle nun zwei neue CDs von bisher unbekannten Bands heraus. Wie
erwartet, handelt es sich wiederum um Dark Techno von der Art, die seit
ca. drei Jahren immer mehr Gruppen spielen. Die Vorreiter sind sicherlich
Project Pitchfork.
Diesen
Einfluss können PIERREPOINT keineswegs abstreiten. Ihr Debut “Slices Of
Death” ist ein sehr düstere Elektronikwerk der besseren Sorte. Größtenteils
deutsche Texte drängen den Vergleich zu Der Liederkranz fast auf, leider
fehlt noch der letzte Pfiff. Stücke wie “Nightmare Zone” zeigen auch
Spuren des Frühachziger Synthiepops, wenn da nicht die allgegenwärtige
Klischeestimme wäre. Man versucht rauh und böse zu klingen. Manche Stücke,
die musikalisch schon recht ansprechend sind, würden durch weniger
klischeebeladenen Gesang sicher dazu gewinnen. Wunderbar ist dann auch das
Instrumentalstück “Machinery”, das von der Stimmung her an den
Fabrikhallensound von Depeche Mode zur “Construction Time Again”-Zeit
erinnert. Die ganze CD ist recht düster, schleppend und doch kraftvoll.
Dabei immer tanzbar, so daß DJs die CD sicherlich gerne zur Hand nehmen
werden. (A.P.) |