| JEFF & JANE HUDSON - Flesh (CD 2000)
(Daft
Records/Trisol-Efa)
In
Minimal-Electro-Kreisen waren die alten Platten von JEFF & JANE HUDSON
schon lange kult und gesuchte, teure Sammlerstücke. Schön, daß Dirk
Ivens (Klinik, Dive) nun die „Flesh“-LP zusammen mit einigen weiteren
Stücken von Singles als CD wieder veröffentlicht und man so problemlos
an das Material kommen kann. Musikalisch gibt es eine Art frühen
Synthie-Pop mit zusätzlichen Gitarren und Mann-Frau-Gesang zu hören. Mir
fallen spontan die Psyclones ein, die früher ähnliche Klänge
aufgenommen haben. Viele Stücke sind richtig schön eingängig und häufig
auch tanzbar, ohne aber dabei zu oberflächlich zu sein, aber auch atmosphärische
Sounds kriegt der Hörer geboten. Wer auf Musik aus guten alten analogen
Synthies steht, muss diese CD einfach haben, wer ansonsten auch was mit
Gruppen wie frühen Polyphonic Size, Dark Day, Nine Circles, Frozen Ducks
und wie sie alle hiessen anfangen kann, wird hier auf jeden Fall auch
begeistert sein. Ein paar mehr Infos im Booklet wären allerdings noch
passend gewesen. (A.P.) |