PHILLIP BOA & THE VOODOO CLUB - Decadence & Isolation


Erstveröffentlichung: CD 2005 / Motor Music

Seit 1985 schon ist PHILLIP BOA immer und irgendwie präsent, allerdings ja auch immer mit Pausen dazwischen, doch richtig weg war er nie. Von vielen nur mit „Containerlove“ in Verbindung gebracht, hat er aber haufenweise guter Songs gemacht, die zeitlos einen immer wieder aufs Äußerste befriedigen und einige von denen gehören zweifelsfrei zu meinen ewigen Lieblingssongs, wie zum Beispiel „And Then She Kissed Her“. Überhaupt sind die Songs, in denen er mit Pia Lund zusammen singt, die besten. Es beginnt mit „Have You Ever Been Afraid“ weist gleich den Weg für das ganze Album, das erstaunlich homogen wirkt: Es wird geschrammelt, gepunkrockt und dazwischen gibt es wieder einen wunderbar eingängigen Refrain mit Pias Stimme, so wie man es hören möchte. Mit „Decadence & Isolation“ geht es genauso weiter und es endet mit der schönen Zeile „Life is wonderful, life is wonderful trash“. „Making Noise Since 85“ haut in die gleiche Kerbe und dann kommt „Burn All The Flags“, dass anfangs aus mir unbekannten Gründen nur als Download über Downloadportale vertrieben wurde. Der Song ist schon heute bei mir das meistgehörteste Lied 2005. Im weiteren Verlauf der CD muss man unbedingt noch „2 White Moths And A Black Cat“ erwähnen, das irgendwie B52´s-Feeling enthält und richtig genial ist dann auch noch „21 Years Of Insomnia”. Ausfälle gibt es keine, aber natürlich gibt es auch ein paar Lieder, die einfach nur okay sind, doch ein wenig lau geraten ist das Schlussstück „God´s Train“. Macht ja nichts. Insgesamt ein wirklich tolles Album, dass die Elektronik noch weiter zurückgeschraubt hat, weniger Percussions bringt und dafür den Punkrock-Faktor aufgedreht hat. Gottseidank aber sind die Ecken und Kanten geblieben, die einfach sein müssen. (H.H.)

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Webadresse der Band: www.phillipboa.com


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