OMNIA - Reflexions


Erstveröffentlichung: CD 2018 / Paganscum / Alive!

OMNIA – Reflexions
(VÖ: 30.03.2018 paganscum/Alive!)

Omnia stehen seit etlichen Jahren nun bereits für Pagan-Folk, welcher einen immens starken Bezug zur Natur und zu Schamanismus herstellt. Immer wieder betrachten Steve Sic und Jenny sowie Ihre Bandmitstreiter das Verhalten der Menschheit gegenüber der Einzigartigkeit der Natur kritisch, benennen, beklagen und verurteilen es. Mit dem neuen Album „Reflexions“ werfen Omnia einen Blick zurück auf ihre eigene Musikgeschichte und erdachten dabei aus älteren Stücken völlig neue Songs.
Der Opener „Shaman of Chaos“ stellt gleich den Bezug zum Schamanismus her und zeigt einmal mehr die musikalische Vielfalt der band Omnia. Mit einer gigantischen Fülle an Instrumenten verleihen Omnia den Tracks Tiefe und nehmen den Hörer mit in ihre ganz eigene Soundlandschaft. A capella Gesang im zweiten Track „Niivs Cauldron“ bietet die Basis für einen Mix aus den Omniatiteln „Wytches Brew“, „Niiv“ und „Babu Babu“. Für den Omnia Hörer der ersten Stunde, wie ich es bin, ist es im ersten Moment etwas ungewohnt die Stücke so versetzt zu hören, aber es ist der Reiz der gesamten CD die bisherigen Hörgewohnheiten von Omnia Songs abzulegen.
Die Stimmung der beiden ersten Songs des Albums ist erstaunlich ruhig, was den Ursprungssongs weniger zu eigen war. Auch mit dem Song „Jabbermoon“ setzt sich dies fort. Das Stück lädt den Hörer ein, Nachzudenken und ruhig Abzuschweifen.
Eine schöne Kombination ist „Alive until we die“, das gleich aus 3 der beliebtesten Omnia-Songs besteht. Mit der Kraft von „Alive“, „Dance until we die“ und dem legendären „I dont speak human“ wurde ein kraftvoller neuer Song erdacht, dessen Wirkung sich erst nach mehreren Hördurchläufen vollkommen entfaltet. Die Neuauflage von „Toyz in the attic“ fand ich eher schwach hingegen.
Der Vorab-Bote dieses Albums war „Suck my flute“ und sorgte über die bekannten Videoportale bereits für Aufmerksamkeit. Der Song „Musick“ ist als Essenz der bisherigen Laufbahn von Omnia zu verstehen, denn gleich 4 Tracks wurden hier gemixt.
Das gut 7-minütige Epos „A world of omnia“ bildet den Abschluss der Hörreise durch die Welt von Omnia . Irgendwo zwischen Traum und Realität pendelt sich dieses Statement gegen Umweltverschmutzung ein.
Mit „Reflexions“ beweisen Omnia wieder einmal, dass sie fernab des Mainstreams, eine absolute Ausnahmeerscheinung sind, und welche Fähigkeiten sie dabei besitzen. Das Album ist kraftvoll, stark, und selbst der eingefleischte Omnia Hörer wird überrascht sein, völlig neue Eindrücke zu gewinnen!
(Maximilian Nitzschke)

Webadresse der Band: www.worldofomnia.com


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